Sie haben von uns eine kubeconfig-Datei erhalten und möchten Ihren Managed-Kubernetes-Cluster nutzen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten ersten Schritte zusammen – Details zu einzelnen Themen finden Sie in unseren weiteren Fragen & Antworten und in der Kubernetes-Tutorial-Reihe im Blog.
kubectl einrichten
Installieren Sie kubectl auf Ihrem Rechner. Legen Sie die mitgelieferte Konfigurationsdatei z. B. unter ~/.kube/config ab oder geben Sie den Pfad bei jedem Befehl an. Prüfen Sie den Zugriff:
kubectl --kubeconfig <Ihre Konfigurationsdatei> config get-contexts
kubectl --kubeconfig <Ihre Konfigurationsdatei> get nodes
kubectl --kubeconfig <Ihre Konfigurationsdatei> get namespaces
Alternativ können Sie die Datei dauerhaft verwenden:
export KUBECONFIG=/pfad/zu/Ihrer-kubeconfig.yaml
kubectl get nodes
Weboberfläche
So erreichen Sie die Weboberfläche: Kubernetes Dashboard.
Arbeiten im Cluster
Deployen und verwalten Sie Ihre Anwendungen in eigenen Namespaces (z. B. mit kubectl apply -f …). Grundlegende Konzepte wie Deployments und Services erläutern wir in unserem Blog-Artikel zur Deployment-Definition. Für Paketierung und Updates empfiehlt sich Helm.
Weitere Hinweise zu unserem Betrieb:
- PriorityClasses – Priorität Ihrer Workloads
- Volume Snapshots – Sicherung und Klonen von Persistent Volumes
- Image Cache – kritische Container-Images auf allen Nodes vorhalten
Backups
Bitte lesen Sie Wie werden Backups erstellt und was ist für mich dabei zu beachten?, damit Ihre Daten zuverlässig gesichert werden.
System-Namespaces nicht verändern
Wichtig: Der für Sie eingerichtete Benutzer hat vollen Zugriff auf den gesamten Cluster. Um Probleme und Instabilitäten zu vermeiden, bitten wir Sie, die bereits vorhandenen Pods in den folgenden Namespaces nicht zu verändern: kube-system, metallb-system, rook-ceph, kubernetes-headlamp, velero, system-upgrade, prometheus-agent und tralios-traefik. Änderungen an diesen Namespaces können zu Datenverlust oder einem nicht wiederherstellbaren Cluster führen.
