Fragen & Antworten

Fragen & Antworten

Wie können wir helfen?

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unseren Diensten – von E-Mail und Webspace über Dateiübertragung bis Kubernetes.

Verschiedenes

Allgemeine Bedienung des Kundencenters

Falls Sie mit der Bedienung des Kundencenters noch nicht vertraut sind, hilft Ihnen diese kleine Einführung eventuell weiter. Falls Sie trotzdem noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Support.

Begrüßungsseite

Nach dem Login ins Tralios Kundencenter (mehr Informationen zur Anmeldung im Kundencenter finden Sie hier) befinden Sie sich auf der Begrüßungsseite, auf der Sie Ihre persönlichen Daten einsehen und ändern können.

Falls Sie mehrere Verträge bei uns gebucht haben müssen Sie einen davon auswählen, um die weiteren Schritte gehen zu können. Bitte klicken Sie hierfür einfach im Menü auf Vertrag und wählen Sie auf der darauffolgenden Seite die entsprechende Vertragsnummer aus. Das Menü Vertrag erweitert sich dann entsprechend Ihrer Auswahl.

Falls Sie nur einen einzigen Vertrag abgeschlossen haben, müssen Sie nichts unternehmen. Der Vertrag wurde dann bereits automatisch ausgewählt.

Um auf die Begrüßungsseite zurückzugelangen oder um nachträglich einen anderen Vertrag auszuwählen, wählen Sie im Menü bitte den Punkt Übersicht.

Wenn Sie Ihre Kontaktdaten ändern möchten, klicken Sie bitte auf das Stift-Symbol und geben auf der folgenden Seite Ihre korrigierten Daten ein. Auf dieser Seite können Sie außerdem Ihr Zugangs-Passwort zum Kundencenter ändern.

Vertragsdetails

Nachdem Sie einen Vertrag ausgewählt haben werden Ihnen die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten angezeigt. Klicken Sie nun auf Übersicht. Hier können Sie alle zu Ihrem Vertrag relevanten Daten einsehen. Für Webspace-Verträge sind dies unter anderem der belegte Speicherplatz, die Anzahl der angelegten Postfächer, Datenbanken und Informationen zur Abrechnung.

Informationen für Neukunden

Wir freuen uns, Sie als Neukunde bei Tralios begrüßen zu dürfen. Dieser Artikel behandelt die wichtigsten Punkte für Ihre eventuell in naher Zukunft auftretenden Fragen.

Wie Sie uns erreichen

Das wichtigste zuerst: falls Sie Fragen an uns haben, welche eventuell in unserem Fragen&Antworten-Bereich nicht behandelt werden, sprechen Sie uns bitte an. Sie erreichen uns per E-Mail unter support@tralios.de, sowie telefonisch unter 0721-94269660. Bitte nutzen Sie immer möglichst einen dieser beiden Kontaktwege, damit wir Ihnen schnell und unkompliziert helfen können. In der Regel können wir Ihnen am besten helfen, wenn Sie uns Ihr Anliegen per E-Mail beschreiben und hierbei alle relevanten Angaben (bsp. Fehlermeldungen/Screenshots) mitsenden.

Dringende Anfragen / Serverausfall

Wir betreiben eine umfangreiche Überwachung der von uns verwalteten Dienste und Server. In der Regel bekommen wir dadurch Probleme selbständig und innerhalb von wenigen Minuten mit und kümmern uns sofort um deren Behebung. Sie müssen nichts tun. Bei größeren Problemen, welche Ihren Server oder Dienste betreffen, erhalten Sie von uns im Anschluss an die Fehlerbehebung eine E-Mail mit Informationen zum Vorfall.

Über größere Fehler, welche viele Kunden betreffen, informieren wir über unsere Status-Seite https://www.tralios-status.de/. Dies ist nützlich in den Fällen, in denen wir nicht alle betroffene Kunden persönlich informieren können (bsp. Ausfall der Internetanbindung). Die Seite wird auf einer externen Infrastruktur betrieben und ist daher auch in den Fällen erreichbar, falls unsere Homepage nicht mehr aufrufbar sein sollte. Bitte notieren Sie sich daher diese Adresse für Notfälle in Ihren Unterlagen. Wartungsarbeiten kündigen wir ebenfalls auf dieser Seite an. Sie haben die Möglichkeit, die auf der Webseite erscheinenden Ankündigungen und Fehlerbeschreibungen per E-Mail zu abonnieren. Bitte denken Sie daran, dass Sie Ihre eigene E-Mail-Adresse im Fehlerfall eventuell nicht mehr abrufen können und schauen Sie daher bei Problemen bitte direkt auf der Webseite vorbei.

Kunden, welche dies extra mit uns vereinbart haben (Professional- und Premium-SLA) haben von uns außerdem eine spezielle Telefonnummer für Notfälle erhalten. Diese leitet direkt an einen Administrator von uns weiter und kann von Ihnen genutzt werden, falls Sie dringende Anliegen haben. Die Nummer ist auch nachts und am Wochenende besetzt.

Weitere Informationen zum Vorgehen bei einem Serverausfall finden Sie hier.

Backups und Datenwiederherstellung

Damit wir Sicherungen Ihrer Daten korrekt durchführen können ist es wichtig, dass Sie verstehen, wie unsere Backups durchgeführt werden und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind. Bitte lesen Sie hierfür aufmerksam unsere Informationen zu Backups und informieren Sie uns bei etwaigen Besonderheiten Ihrer Daten. Nur mit Ihrer Zusammenarbeit ist sichergestellt, dass unsere Datensicherungen immer einwandfrei funktionieren und Ihnen im Notfall helfen.

Wartungsarbeiten

Kleinere Wartungsarbeiten, welche nur Ihren Dienst oder Server betreffen und in der Regel zu keinem oder nur kurzen Ausfall des Dienstes führen (Bsp. Neustart), künden wir nicht vorher an. Diese Arbeiten werden von uns regelmäßig vorgenommen (mindestens einmal pro Monat) und verlaufen für Sie unbemerkt. Falls Sie spezielle SLA-Vereinbarungen mit uns getroffen haben, informieren wir Sie auch über solche Arbeiten vorab per E-Mail.

Wartungsarbeiten an unserer Infrastruktur, größere Arbeiten und voraussichtliche länger dauernde Unterbrechungen kündigen wir über unsere Status-Seite (siehe oben) an. Sie haben die Möglichkeit, diese Meldungen per E-Mail zu abonnieren.

Über Wartungsarbeiten an Ihrem Server, welche zu einem längeren Ausfall führen können, informieren wir Sie vorab individuell per E-Mail.

Zugangsdaten / Kundencenter

Zugangsdaten zu Ihrem System sollten Sie in unserer Begrüßungsmail erhalten haben. Falls nicht, sprechen Sie uns bitte an. Sollte es sich bei dem von Ihnen gebuchten Paket um einen Webserver oder um ein Webpaket handeln, erhalten Sie außerdem Zugangsdaten zu unserem Kundencenter. In diesem lassen sich Domains, E-Mail-Einstellungen, Datenbanken, etc. komfortabel verwalten. Nähere Informationen finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartner

Standardmäßig senden wir E-Mails immer an den bei uns hinterlegten Ansprechpartner. Wir haben die Möglichkeit, für technische Angelegenheiten einen separaten Ansprechpartner bei uns im System zu hinterlegen. Bitte teilen Sie uns mit, falls wir für technische Angelegenheiten, z.B. Wartungsankündigungen, E-Mails an eine separate Adresse senden sollen. Das selbe gilt für den Fall, dass wir unsere Rechnungen an einen speziellen Ansprechpartner senden sollen.

Warum kann ich meine Homepage und andere Dienste nicht mehr aufrufen?

Unser System sperrt aus Sicherheitsgründen automatisch IP Adressen, wenn es von diesen Angriffsversuche erkennt. Als Angriffsversuch wird insbesondere gewertet, wenn ein Benutzer versucht, sich mehrfach mit einem falschem Passwort am System anzumelden (beispielsweise beim E-Mail-Abruf oder SSH-Login).

Bei der ersten Angriffserkennung wird die IP-Adresse für 15 Minuten gesperrt. Nach mehreren Sperrungen wird die IP-Adresse für längere Zeiten gesperrt.

Falls ihre eigene IP-Adresse gesperrt wurde und Sie somit Ihre Webseite und andere Dienste nicht mehr erreichen können, bedeutet das also meistens, dass es mehrere fehlgeschlagene Anmeldeversuche von Ihrer IP-Adresse gab.

Was mache ich, um wieder Zugriff zu erhalten?

Überprüfen Sie bitte, ob Sie in allen ihren E-Mail-Programmen die korrekten Zugangsdaten konfiguriert haben. Falls sie SSH oder FTP nutzen, sollten Sie auch hier sicher stellen, dass Sie die richtigen Zugangsdaten benutzen. Meisten sind falsch gesetzte Passwörter die Ursache der Sperre. Eine Sperre kann jedoch z.B. auch auftreten, falls Sie ein E-Mail-Postfach auf unserem Server gelöscht haben und ein Endgerät in Ihrem Büro oder Haushalt noch versucht, auf dieses alte Postfach zuzugreifen. Bitte überlegen Sie daher insbesondere, ob Sie an alle Ihre Geräte (Tablets, Handys, etc.) gedacht haben.

Falls von Ihren Systemen keine Loginversuche mit falschen Zugangsdaten mehr stattfinden, sollte der Zugriff nach ca. 15 Minuten wieder funktionieren. Falls sie nach 15 Minuten immer noch ausgesperrt sind, kontaktieren Sie uns bitte. Besuchen Sie dabei vorab unsere Webseite /wie-ist-meine-ip/ und teilen uns Ihre IP-Adresse mit. Wir werden dann recherchieren, welche konkreten Gründe für die Sperre vorliegen.

Was mache ich bei einem Server-Ausfall?

Falls Sie akute Probleme mit der Erreichbarkeit Ihres Servers haben, gehen Sie bitte wie folgt vor:

1. Geduld bewahren – wir arbeiten wahrscheinlich bereits an einer Lösung

Falls Sie Ihren Server nicht mehr erreichen oder einzelne Dienste nicht mehr wie gewohnt arbeiten, müssen Sie in der Regel nichts tun. Wir betreiben eine umfangreiche Server-Überwachung und bekommen so Probleme normalerweise selbständig mit und kümmern uns um die Behebung. Bitte geben Sie uns hierfür jedoch etwas Zeit.

2. Überprüfen Sie unsere Status-Seite

Falls Sie ein größeres Problem vermuten, werfen Sie bitte zuerst einen Blick auf unsere Status-Seite. Umfangreiche Probleme, die mehrere unserer Kunden betreffen und die sich nicht zeitnah beheben lassen, veröffentlichen wir dort. Wir informieren auf der Seite auch über reguläre Wartungsarbeiten, die zu einem Ausfall führen können und halten Sie bei aktuellen Problemen auf dem Laufenden.

3. Überprüfen Sie, ob es sich um ein lokales Problem oder um eine IP-Sperre handelt

Falls nach einer Wartezeit keine Verbesserung der Probleme eingetreten ist und Sie auch auf unserer Status-Seite keine Informationen erhalten, stellen Sie bitte sicher, dass Sie Ihren Server nicht nur aufgrund eines lokalen Problems nicht erreichen können. Überprüfen Sie Ihre Internetverbindung. Unter Umständen wurde auch aus Sicherheitsgründen Ihre IP-Adresse gesperrt. Dies geschieht zum Beispiel, wenn Sie mehrfach hintereinander versuchen, sich mit falschem Passwort am Server anzumelden – insbesondere beim E-Mail-Abruf. Sie können testen, ob tatsächlich ein Serverproblem vorliegt, indem Sie Ihren Server von einem anderen Gerät und über eine andere Verbindung aufrufen, beispielsweise über Ihr Mobiltelefon mit der mobilen Datenverbindung (kein WLAN!).

4. Informieren Sie uns

Sollte keine Problemlösung eintreten und sollten Sie bereits lokale Probleme oder eine IP-Sperre ausgeschlossen haben, informieren Sie uns bitte über das Problem. Senden Sie uns hierzu am besten eine E-Mail oder kontaktieren Sie uns über das Formular auf unserer Homepage. Sie können uns auch gerne anrufen. Unsere Telefonnummer lautet 0721-94269660. Falls Sie telefonisch niemanden erreichen sollten, insbesondere außerhalb unserer regulären Geschäftszeiten, hinterlassen Sie uns bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Wir kümmern uns umgehend um Ihr anliegen und melden uns bei Ihnen zurück.

Kunden mit eigenem Server erhalten zudem eine Notrufnummer. Diese ist auch außerhalb unserer Geschäftszeiten aktiv, also auch nachts und am Wochenende. Falls Ihnen die Nummer nicht bekannt ist, erfragen Sie sie bitte bei uns. Anrufe werden automatisch an den jeweils diensthabenden Administrator weitergeleitet. Bitte lassen Sie es mindestens 30 Sekunden klingen, um sicherzustellen, dass der Anruf durchgestellt wird.

Wie melde ich mich im Kundencenter an?

Im oberen Bereich unserer Homepage finden Sie rechts den Kundencenter. Folgen Sie diesem Link, um zur Startseite des Kundencenters zu gelangen oder geben sie kundencenter.tralios.de in Ihren Browser ein.

Das Tralios Kundencenter können Sie mit allen aktuellen Browsern (Firefox, Internet Explorer, Opera, etc.) nutzen. Um den vollen Funktionsumfang des Kundencenters nutzen zu können, sollten Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.

  1. Geben Sie Ihren Benutzernamen ein
  2. Geben Sie Ihr Passwort ein. Die Zugangsdaten wurden Ihnen bei Vertragsschluss mitgeteilt.
  3. Wenn Sie dauerhaft angemeldet bleiben möchten, setzen Sie einen Haken bei Login und Passwort auf diesem PC speichern. Bitte achten Sie jedoch darauf, die Zugangsdaten nur dann abzuspeichern, wenn der genutzte PC ausschließlich von Ihnen verwendet wird.
  4. Klicken Sie auf Login

Sie haben sich erfolgreich angemeldet.

Wie synchronisiere ich meine Nextcloud Kontakte und Kalender?

Tralios IT bietet Nextcloud als Service an. Wenn sie diesen Dienst von uns gebucht haben, möchten sie vielleicht ihre Nextcloud Kalender oder Kontakte mit anderen Geräten synchronisieren. Dieser Artikel erklärt, wie Sie hierzu unter den verschiedenen Betriebssystemen vorgehen müssen.
Um die Installation vornehmen zu können, benötigen Sie die URL Ihrer Nextcloud-Installation, Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort. Klicken sie unten auf den Namen ihres Betriebssystems um den passenden Leitfaden aufzurufen.

macOS

Öffnen Sie die Einstellungen Anwendung und navigieren sie zu ihren Internet Accounts.

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Fügen sie einen neuen Account zu und wählen Sie “Anderen Account hinzufügen."

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Wählen Sie “CalDAV-Account hinzufügen” für Kalender oder “CardDAV-Account hinzufügen” für das Adressbuch.

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Wählen Sie “Manuell” als Account-Typ. Als Server verwenden Sie ihre Nextcloud URL.
Geben Sie Ihren Nextcloud Benutzernamen und Passwort ein.

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iOS

Öffnen Sie die Einstellungen App und wählen Sie "Kontakte" oder "Kalender."

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Klicken Sie auf “Account hinzufügen.”

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Wählen Sie “Andere” als Account-Typ.

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Wählen Sie “CalDAV-Account hinzufügen” für Kalender oder “CardDAV-Account hinzufügen” für Kontakte.

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Als Server verwenden Sie ihre Nextcloud URL. Geben Sie Ihren Nextcloud Benutzernamen und Ihr Passwort ein.

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Ihr Kalender wird nun mit und über Nextcloud synchronisiert.

Android

Installieren sie DAVx⁵. (Gratis bei F-Droid oder kostenpflichtig bei Google Play)
Öffnen Sie DAVx⁵, erlauben Sie die angefragten App-Berechtigungen und schalten Sie die Regelmäßigen Sync-Intervalle an.

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Danach fügen Sie mir dem + Button ein neues Konto hinzu.
Wählen Sie Verbindung mit URL und Benutzernamen, geben sie die URL von ihrer Nextcloud installation an und loggen sie sich ein. In dem nächsten Fenster geben Sie die Email Addresse ein die für ihr Nextcloud Konto verwendet wird.

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Windows

Für Kalender:
Navigieren Sie in Ihrem Browser zur Nextcloud-Kalender-App.
Klicken sie dann unten links auf"Einstellungen & Import" und scrollen sie in diesem Fenster runter.
Klicken sie dann auf "iOS/macOS CalDAV-Adresse kopieren."

Für Kontakte:

Öffnen Sie unten links in der Kontaktansicht die Einstellungen.
Klicken Sie dann auf die 3 Punkte neben dem Adressbuch, das Sie exportieren möchten, und klicken Sie auf "Link kopieren".

Starten Sie die Windows Kalender-App.
Klicken Sie dann auf das Einstellungssymbol (Zahnradsymbol) und wählen Sie "Konten verwalten".
Klicken Sie auf "Konto hinzufügen" und wählen Sie "iCloud".
Geben Sie eine E-Mail, Ihren Nextcloud Benutzernamen und ein App-Passwort ein. Dieses können sie in den Nextcloud einstellungen im Sicherheitsbereich generieren.
Keine dieser Informationen muss gültig sein - sie werden alle in den nächsten Schritten geändert.
Klicken Sie auf "Fertig". Es sollte eine Meldung erscheinen, die anzeigt, dass die Einstellungen erfolgreich gespeichert wurden.
Klicken Sie im Menü "Konten verwalten" auf das in den vorherigen Schritten erstellte iCloud-Konto und wählen Sie "Einstellungen ändern".
Klicken Sie dann auf "Mailbox-Synchronisierungseinstellungen ändern".
Scrollen Sie zum Ende des Dialogfelds und wählen Sie "Erweiterte Postfacheinstellungen".
Scrollen Sie zum Ende des Dialogfelds und fügen Sie Ihre CalDAV-URL in das Feld "Kalenderserver (CalDAV)" ein um ihre Kalender zu synchronisieren.
Scrollen Sie noch einmal zum Ende des Dialogfelds und fügen Sie Ihre CardDAV-URL in das Feld "Kalenderserver (CardDAV)" ein um ihre Kontakte zu synchronisieren.
Klicken Sie auf "Fertig". Geben Sie Ihren Nextcloud-Benutzernamen und Ihr Passwort in die entsprechenden Felder ein und ändern Sie den Kontonamen in den von Ihnen bevorzugten Namen (z. B. "Nextcloud Calendar").
Klicken Sie auf "Speichern".

Wie werden Backups erstellt und was ist für mich dabei zu beachten?

Ihre Daten sind wichtig. Wir erstellen daher regelmäßig Backups. Sollten Daten einmal verloren gehen, können diese sogar nach Monaten wieder hergestellt werden. Damit dies jedoch funktioniert ist es wichtig, dass Sie verstehen, wie unsere Backups durchgeführt werden und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind.

Wann und wie erstellen wir Backups?

Datensicherungen werden von uns jede Nacht durchgeführt. Alle Server werden hierbei nacheinander abgearbeitet. Der genau Zeitpunkt des Backups variiert, abhängig davon, wie viele Daten in dieser Nacht zu sichern sind. Typischerweise finden Backups zwischen Mitternacht und 8 Uhr morgens statt.

Unsere Backups arbeiten dateibasiert. Das System überprüft bei jeder Datei, ob sich seit der letzten Sicherung die Dateigröße oder das Zugriffsdatum geändert hat oder ob es sich um eine komplett neue Datei handelt. Falls ja, wird die Datei neu vom Server auf das Backup-System übertragen. Dies geschieht mit allen Dateien auf Ihrem Server. Auf dem Server gelöschte Dateien werden auch im aktuellen Backup entfernt. Am Ende des täglichen Sicherungslaufs wird auf dem Backup-System ein Snapshot erstellt. Dieser enthält alle Dateien in dem Zustand, in dem sie sich während des nächtlichen Sicherungslaufs befanden. Durch die Verwendung von Snapshots ist es möglich, auf regelmäßige speicherplatzintensive Vollbackups zu verzichten, was uns Speicherplatz und Ihnen dadurch Kosten spart.

Für technisch Interessierte: Zur automatischen Synchronisation von Dateien verwendet unser System rsync. Der Abgleich von S3 Daten in Kubernetes findet mit einem speziellen S3 Client statt. Die Daten werden auf den Backup-Systemen in einem BTRFS Dateisystem gespeichert, welches inhärent das Erstellen von Snapshots unterstützt.

Wie lange werden Backups aufbewahrt?

Snapshots der nächtlichen Sicherungsstände werden eine Woche aufbewahrt. Zusätzlich bewahren wir eine wöchentliche Sicherung für einen Zeitraum von 3 Monaten auf. Dies ist ein guter Kompromiss zwischen Aufbewahrungsdauer und Speicherplatzverbrauch. Typischerweise erkennt man den Verlust wichtiger Daten innerhalb weniger Tage. Bei einem Datenverlust, welcher erst nach mehreren Wochen bemerkt wird ist es dagegen meist egal, ob eine Sicherung vom Montag oder vom Donnerstag der betreffenden Woche zurückgespielt wird.

Hinweis: bei den angegebenen Aufbewahrungsintervallen handelt es sich um unsere Standard-Einstellungen. Individuelle Aufbewahrungszeiträume können mit uns individuell vereinbart werden.

Wie funktioniert die Datensicherung in Kubernetes?

Das Backup von Daten in Kubernetes-Installation funktioniert im wesentlichen genauso wie die Datensicherung von normalen Servern, also zu den selben Zeitpunkten, dateibasiert und mit den selben Aufbewahrungsintervallen.
Im Unterschied zu normalen Servern erstellt unser Backupsystem hierbei jedoch eine Liste aller PVCs und sichert diese nacheinander und getrennt voneinander. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich beim Original-Speicher um ein lokales PVC handelt oder um ein PVC, welches auf einem verteilten Ceph Speicher liegt. Es ist auch irrelevant, ob ein PVC zum Zeitpunkt des Backups genutzt wird, also gemountet ist, oder nicht. Alle PVCs werden gesichert.

Wie werden MySQL/MariaDB Datenbanken gesichert?

Datenbanken haben typischerweise das Problem, dass sie ihre Daten in sehr großen Dateien verwalten. Diese werden von der Datenbanksoftware ständig offen gehalten und darin enthaltene Daten geändert. Ein dateibasiertes Backup kann dadurch sehr schnell Inkonsistenzen aufweisen.

Um sicherzustellen, dass auch Datenbanken nach einem Datenverlust zuverlässig zurückgespielt werden können, speichern wir Datenbanken nicht dateibasiert, sondern machen hier eine Ausnahme. Von Datenbanken werden Dumps erzeugt und auf das Backup-System übertragen. Diese Dumps enthalten MySQL-Kommandos, welche es ermöglichen, den genauen Inhalt der Datenbanken nach einem Verlust wiederherzustellen. Ein Recovery ist dabei bis auf die Ebene einzelner Tabellen möglich.

Alle vertraglich durch uns verwalteten Datenbanken werden auf diese Art gesichert. Dies betrifft insbesondere alle Datenbanken unserer Webserver, sowie MariaDB- und Galera-Instanzen in Kubernetes, sofern diese Datenbanken durch uns bereitgestellt werden.

Datenbanken, von deren Existenz wir nicht wissen bzw. die nicht durch uns verwaltet werden, werden wie normale Dateien behandelt und daher auch nur dateibasiert gesichert. Dies betrifft insbesondere interne Datenbanken von Anwendungssoftware sowie MySQL/MariaDB/PostgreSQL-Instanzen, welche von unseren Kunden selbst in Kubernetes deployed werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen dafür zu sorgen, dass von Ihrer Software eine zusätzliche Sicherung bzw. ein regelmäßiger Dump erzeugt wird. Sofern diese Dateien auf dem Server bei uns gespeichert werden, werden diese von der nächtlichen Sicherung erfasst und mitgesichert. Falls dies nicht beachtet wird kann es zu Datenverlust kommen!

Was ist zu beachten?

Wichtige Punkte ergeben sich aus der Art und Weise, wie unser Backup erstellt wird und deren konzeptbedingten Einschränkungen:

  • Falls Sie Datenbanken selbst verwalten oder große Dateien verwenden, welche in sich selbst inkonsistent sein können, erstellen Sie zusätzliche Sicherungen bzw. Dumps.
  • Falls Sie S3 in Kubernetes nutzen, legen Sie Ihre Dateien immer in relativen Pfaden ab, d.h. ohne / am Beginn des Pfad/Dateinamens. Dateien, welche mit einem / beginnen können von unser Backup-Software leider nicht erfasst und somit nicht gesichert werden.
  • Änderungen in Dateien können vom Backupsystem nur erfasst werden, wenn sich die Größe oder der Zeitstempel einer Datei geändert haben. Die Änderung des Zeitstempels geschieht automatisch. Vermeiden Sie jedoch eine manuelle Manipulation des Dateidatums
  • Legen Sie nicht zu viele Dateien (>10.000) in einzelnen Verzeichnissen ab. Dies betrifft insbesondere die Verwaltung von Dateien in CephFS unter Kubernetes. Dies verzögert die Erstellung von Backups erheblich. Nutzen Sie Unterordner.
  • Der Zeitpunkt des Backups variiert. Es findet jede Nacht ein Backup-Lauf statt. Durch Verzögerungen, z.B. durch große Datenmengen auf einem Server, welcher unmittelbar vorher gesichert wird, kann es jedoch zu Verzögerungen kommen. Backups sind daher nicht immer maximal 24 Stunden alt sondern können z.B. auch 30 Stunden alt sein. Falls Sie darauf angewiesen sind, dass Ihre Sicherungen aktueller sind, sprechen Sie uns bitte auf die Möglichkeiten anderer Sicherungs-Konzepte an.
  • Bitte beachten Sie, dass das Zurückspielen großer Datenmengen erhebliche Zeit in Anspruch nehmen kann. Typische Recovery-Zeiten für einen kompletten Server liegen bei mehreren Stunden. Falls Sie darauf angewiesen sind, dass Ihre Daten im Fehlerfall schneller wieder nutzbar sind, sprechen Sie uns bitte auf die Möglichkeiten von Hot-Standby-Servern an.
  • Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Daten korrekt gesichert werden, sprechen Sie uns bitte an.

Wie verhindere ich ein Backup?

In machen Fällen ist es sinnvoll, dass von bestimmten Daten kein Backup durchgeführt wird. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Sie wissen, dass es sich bei Ihren Daten nur um temporäre Dateien handelt, welche nur unnötig Speicherplatz auf unseren Backup-Servern benötigen würden. Wir haben daher die Möglichkeit, bestimmte Verzeichnisse vom nächtlichen Sicherungslauf auszuschließen. Bitte schreiben Sie uns eine kurze Nachricht an den Support mit Angabe des Servers und Verzeichnisnamens, falls wir ein Verzeichnis in die Backup Exclude Liste aufnehmen sollen. Unter Kubernetes können Sie selbst definieren, dass ein PVC nicht gesichert wird. Setzen Sie hierfür das folgende Label an das PVC: backup.tralios.de/exclude: "true".

Wie erhalte ich Daten aus dem Backup?

Sie benötigen Daten aus unserem Backup? Bitte senden Sie hiezu eine Nachricht an unseren Support. Geben Sie dabei bitte möglichst detailliert an, um welche Daten es sich handelt (Server, Dateiname, Verzeichnisname o.ä.) sowie auf welches Backup zurückgegriffen werden soll (Beispielangabe: „Die Datei index.html aus dem Verzeichnis www.example.com wurde wahrscheinlich vorgestern gelöscht. Bitte ein mindestens 3 Tage altes Backup zurückspielen.“).

Wo finde ich meine Vertragsdetails?
  1. Öffnen Sie das Kundencenter
  2. Melden Sie sich an
  3. Sollten Sie mehrere Verträge besitzen, wählen Sie einen Vertrag aus
  4. Klicken Sie im linken Menü auf Übersicht.

Hier können Sie alle zu Ihrem Vertrag relevanten Daten einsehen. Für Webspace-Verträge sind dies unter anderem der belegte Speicherplatz, die Anzahl der angelegten Postfächer, Datenbanken und Informationen zur Abrechnung.

Bitte beachten Sie, dass sich einige der Daten auch während der Vertragslaufzeit ändern können. Da wir ständig die Leistung unserer Systeme verbessern, bleibt es nicht aus, dass einzelne Server abgeschaltet werden und die darauf befindlichen Webpräsenzen oder VServer auf andere, leistungsfähigere Systeme umgezogen werden. Dabei kann es vorkommen, dass sich die IP-Adresse, der Name des Servers oder auch der Pfad in welchem Ihre Webpräsenz auf dem Server angelegt wird, ändern.

Bitte verwenden Sie daher beim Zugriff auf Ihren Webspace, wie auch beim Zugriff auf E-Mails oder den FTPS-Zugang, stets die im folgenden angegebenen Servernamen. So können wir sicherstellen, dass Sie die zur Verfügung gestellten Dienste stets erreichen.

E-Mail

Was ist ein Postfach?

In einem Postfach können Sie E-Mails empfangen. Der Zugang zu Ihrem Postfach ist dabei sowohl über das POP3- und das IMAP-Protokoll, als auch über unser Webmail-System möglich. Es ermöglicht Ihnen außerdem, über unsere Server E-Mails zu versenden. Richten Sie verschiedene Postfächer für unterschiedliche Mitarbeiter oder Familienmitglieder ein. Diese können Ihre E-Mails dann individuell verwalten. 

Um ein neues Postfach anzulegen, klicken Sie auf den Link Neues Postfach. Im darauffolgenden Dialog entscheiden Sie, welche Adresse dem Postfach zugeordnet werden soll. Außerdem vergeben Sie ein Passwort, mit welchem das Postfach geschützt wird. Sie können dieses Passwort und verschiedene andere Optionen auch im Nachhinein noch ändern.

Wie kann ich meine E-Mails online lesen?

Sie können E-Mails über unser komfortables Webmail-System lesen und versenden. Sie erreichen es unter http://webmail.<ihre-domain>. Sobald Sie ein E-Mail-Postfach eingerichtet haben, können Sie sich im Webmail-System mit Ihrer E-Mail-Adresse als Benutzernamen und dem von Ihnen festgelegten Passwort anmelden.

Wie nutze ich den SpamExperts Mailfilter?

Durch die Buchung des professionellen SpamExperts-Mailfilters ändert sich im Grund genommen so gut wie nichts, außer dass deutlich weniger Spam-Mails bei Ihnen eintreffen sollten. Sie müssen keine Einstellungsänderungen vornehmen. E-Mails können über den gewohnten Weg abgerufen werfen.

Prinzipiell kann es jedoch passieren, dass eine Mail fälschlicherweise als Spam erkannt wurde. Diese wird dann in einer sogenannten Quarantäne abgelegt. Wenn Sie 100% sicher gehen möchten, dass Sie nichts verpassen, können Sie sich täglich oder wöchentlich einen Quarantäne-Report zusenden lassen. In diesem sind alle Mails aufgeführt, welche zurückgehalten wurden.

Um einen Report einzurichten gehen Sie bitte auf https://spamlogin.com/ und klicken dort auf „Login-Link abrufen“. Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link, über den Sie sich beim System anmelden können. Auf der folgenden Seite können Sie dann die Quarantäne aktivieren und bei Bedarf noch weitere Einstellungen vornehmen, wie z.B. Adressen auf White- und Blacklists setzen. Dies gilt für jeden einzelnen Nutzer mit eigener E-Mail-Adresse.

Falls Sie sich anstatt mit der E-Mail-Adresse mit dem Domainnamen anmelden, haben Sie noch weitergehende Möglichkeiten zur Konfiguration. Das Passwort können Sie ebenfalls abrufen, indem Sie auf https://spamlogin.com/ gehen und dort unter „Login-Link abrufen“ Ihren Domainnamen angeben. Es wird dann an den bei SpamExperts von uns hinterlegten Domain-Administrator gesendet. Falls sich der Ansprechpartner ändern soll, kontaktieren Sie uns bitte.

Weitere Informationen finden Sie in der SpamExperts Dokumentation

Einrichtung und Konfiguration

Können meine Mitarbeiter bzw. Kunden ihre E-Mail-Einstellungen selbst verwalten?

Ihre Mitarbeiter bzw. Kunden können sich mithilfe ihrer E-Mail Adresse und dem E-Mail-Passwort im Kundencenter anmelden. Dort besteht die Möglichkeit, Weiterleitungen und Abwesenheitsnotizen einzurichten und das Passwort zu ändern.

Was sind Mailinglisten und wie verwalte ich sie?

Sie möchten in einer geschlossenen Gruppe regelmäßig Nachrichten austauschen. Dann bietet Ihnen eine Mailingliste eine zentrale Möglichkeit zur Verwaltung. Fügen Sie die Mitglieder der Gruppe zur Mailingliste hinzu oder geben Sie Interessierten die Möglichkeit, sich selbst anzumelden. Eine Mailingliste ist eine hervorragende Möglichkeit für die Kommunikation in größeren Abteilungen oder Vereinen.

Um eine Mailingliste anzulegen, klicken Sie auf den Button Neue Mailingliste. Im folgenden Dialog geben Sie eine E-Mail-Adresse für die Mailingliste an und benennen einen Administrator. Der Administrator übernimmt die Pflege der Mailingliste. Er kann Mitglieder hinzufügen oder entfernen und E-Mails an die Mailingliste moderieren. Die Konfiguration der Mailingliste erfolgt dabei über den Button Listenverwaltung. Wenn Sie diese erstmalig aufrufen, klicken Sie auf Registrieren und legen sich einen neuen Account an. Als E-Mail-Adresse geben Sie dabei die selbe E-Mail-Adresse an, welche Sie bereits beim Anlegen der Mailingliste als Administrator-Adresse angegeben haben. Im Folgenden können Sie sich in der Listenverwaltung anmelden und dort die Liste konfigurieren. Sie können dort bei Bedarf auch weitere Administatoren und Moderatoren anlegen, die Registrierung erfolgt analog zum ersten Administrator.

Wie kann ich E-Mails an Herrn Müller auch an sein Sekretariat weiterleiten?

Sie möchten alle E-Mails an Herrn Müller auch seinem Sekretariat zukommen lassen, beispielsweise um die Terminkoordination zu vereinfachen. Richten Sie dazu zunächst das Postfach für Herrn Müller, mueller@example.com, und ein Postfach für das Sekretariat, sekretariat@example.com, ein. Richten Sie dann eine Weiterleitung der Adresse mueller@example.com ein. Geben Sie im Feld Weiterleiten an nun die Sekretariats-Email an. Alle von Herrn Müller empfangenen E-Mails werden nun automatisch auch an die Sektretariats-Adresse weitergeleitet.

Wie kann ich E-Mails an info@example.com an meine Mitarbeiter verteilen?

Sie möchten Nachrichten an eine zentrale Support- und Informations-Adresse an mehrere Mitarbeiter verteilen. Legen Sie dazu im Kundencenter zunächst die Postfächer für Ihre Mitarbeiter an. Nun legen Sie eine Weiterleitung der Adresse info@example.com an. Tragen Sie im Feld Weiterleiten an nun alle Adressen Ihrer Mitarbeiter ein. Tragen Sie dabei pro Zeile genau eine Adresse ein. So können Sie die Anfragen Ihrer Kunden automatisch an alle Mitarbeiter verteilen. Ihre Mitarbeiter können eine Antwort auf eine solche E-Mail wiederum allen anderen Mitarbeitern zukommen lassen, indem Sie die Antwort per BCC an die Weiterleitungsadresse senden.

Wie kann ich E-Mails automatisch in Unterordner sortieren oder weiterleiten lassen?

Sie können E-Mails bereits auf dem Mailserver in Unterordner einsortieren lassen. Ebenso können Sie E-Mails nach persönlichen Kriterien weiterleiten, ablehnen oder löschen.

Falls Sie IMAP verwenden, können Sie auf Ihre E-Mails von mehreren Stellen aus zugreifen. Durch die serverseitigen Mailfilter bietet sich Ihnen hierbei die Möglichkeit, E-Mails direkt bei der Zustellung nach Ihren persönlich festgelegten Kriterien in Unterordner einsortieren zu lassen. Sie müsse dadurch Ihre Mailfilter nicht in mehreren Mailprogrammen parallel einrichten und verwalten. In unserem Webmailsystem ist die Einsortierung ebenfalls sofort sichtbar. Die Mailfilterregeln können Sie zudem für jedes bei uns eingerichtete Postfach separat festlegen.

Um die Mailfilter zu nutzen, legen Sie bitte zuerst per IMAP (in Ihrem Mailprogramm) oder im Webmailsystem einen oder mehrere Unterordner für Ihr Postfach an. Danach melden Sie sich unter http://webmail.<ihre-domain> im Webmail-System an, indem Sie als Login die E-Mail-Adresse des Postfachs angeben. Das zugehörige Passwort haben Sie selbst festgelegt. Sie können nur unter Einstellungen→Filter selbst Regeln erstellen, nach denen E-Mails einsortiert werden.

Bitte beachten Sie, dass E-Mails in Unterordnern nicht abgerufen werden, falls Sie Ihr Postfach lediglich per POP3 abrufen. In diesem Fall sind die einsortierten E-Mails lediglich im Webmail-System sichtbar. Bitte beachten Sie ebenso, Mailfilter nach der Einrichtung auf Ihre Funktion zu prüfen. Verloren gegangene E-Mails sind meist auf falsch konfigurierte Filter zurückzuführen.

Wie kann ich Mailfilter einrichten, um mich vor Spam zu schützen?

Unser Mailserver bewertet bei jeder eingehenden E-Mail die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dieser um unerwünschten Spam handelt auf einer Skala von 1 (mit größter Sicherheit kein Spam) bis 8 (mit großer Sicherheit Spam). Diese Information können Sie sich zunutze machen, indem Sie Mailfilter konfigurieren, die E-Mails ab einer gewissen Spam-Wahrscheinlichkeit löschen oder in einen separaten Spam-Ordner verschieben.

Melden sie sich für die Konfiguration der Mailfilter mit Ihren Zugangsdaten im Webmailsystem unter http://webmail.<ihre-domain> an. Einen Spam-Ordner müssen Sie zunächst über Zahnrad-Symbol (links unten)→Ordner Verwalten→Plus-Symbol (Neuen Ordner erstellen) anlegen. Anschließend können Sie Spam-Mails automatisch in diesen Unterordner einsortieren lassen. Gehen Sie hierzu analog zum Einrichten anderer Mailfilter vor:

Filter können Sie über Einstellungen→Filter anlegen (Klick auf Plussymbol). Tragen Sie dort einen aussagekräftigen Filternamen ein und erstellen Sie eine Regel, bei der Sie im linken Dropdown-Menü den Punkt „…“ (benutzerdefinierter Header) auswählen. In das nächste Feld tragen Sie X-Spam-Level ein und legen im nächsten Eingabefeld fest, ab welcher Spamwahrscheinlichkeit der Filter greifen soll. Für eine Spamwahrscheinlichkeit fünf tragen Sie ***** ein, für eine Spamwahrscheinlichkeit von vier ****, usw. Wir empfehlen aufgrund unserer Erfahrungswerte einen Wert von ***** (5 Sterne), mit dem sich unerwünschte E-Mails recht zuverlässig heraus filtern lassen, ohne dabei zu restriktiv zu sein und reguläre E-Mails fälschlicherweise als Spam zu klassifizieren.

Die dabei auszuführende Aktion(en) legen Sie mit den beiden folgenden Drop-Down-Menüs fest. Da unser Mailserver Spam zwar sehr zuverlässig erkennen kann, nie jedoch mit absoluter Sicherheit, empfiehlt es sich, die entsprechenden E-Mails nicht sofort zu löschen, sondern zunächst automatisch in einen Spam-Ordner zu verschieben, von dem diese im Zweifelsfall wiederhergestellt werden können. Üblicherweise verschieben Sie die als Spam erkannten Mails in den erstellten Ordner „Spam“.

Die erstellte Filterregel wirkt sich auf alle eingehenden E-Mails aus, unabhängig davon, ob sie mit dem Tralios Webmailer oder einem externen E-Mail Programm wie Thunderbird abgerufen werden.

Wie lege ich ein neues Postfach an?
  1. Klicken Sie dann auf den Knopf Neues Postfach.

  1. Ordnen Sie dem Postfach eine E-Mail-Adresse zu.
  2. Vergeben Sie ein Passwort.  Sie können dieses Passwort und verschiedene andere Optionen auch im Nachhinein noch ändern.

Wie richte ich eine Abwesenheitsnotiz ein?

Konfigurieren Sie eine Abwesenheitsnotiz, um eingehende E-Mails automatisch zu beantworten. Sie können dies beispielsweise nutzen, um dem Absender mitzuteilen, dass Sie derzeit im Urlaub sind und daher nicht antworten können oder um mitzuteilen, dass ein Mitarbeiter nicht mehr im Unternehmen arbeitet und die Anfrage an einen anderen Kollegen weitergeleitet  wird. Damit Sie nach Ihrem Urlaub nicht daran denken müssen, die Abwesenheitsbenachrichtigungen wieder zu deaktivieren, können Sie die Benachrichtigungen zeitlich begrenzen. Geben Sie keine zeitliche Begrenzung an, so wird die Abwesenheitsnotiz dauerhaft versendet. Um eine Abwesenheitsnotiz anzulegen, klicken Sie auf Neue Abwesenheitsnotiz.

Wie richte ich eine Weiterleitung ein?

Eine Weiterleitung ermöglicht Ihnen, Nachrichten automatisch an einen oder mehrere Empfänger weiterzuleiten. Legen Sie beispielsweise eine Weiterleitung für die Adresse support@example.com an Ihre Mitarbeiter mueller@example.com an. So erhalten beide Mitarbeiter unabhängig voneinander die Supportanfragen Ihrer Kunden. Sie können Weiterleitungen auch verwenden, um E-Mails unterschiedlicher Domains in einem Postfach zu sammeln. Um eine Weiterleitung anzulegen, klicke Sie auf Neue Weiterleitung.

Konfiguration von E-Mail-Programmen

Wie ändere ich in Microsoft Outlook den Postausgangsserver?

Nach einem Wechsel von einem anderen Provider zu uns wollen Sie Ihre Kontoeinstellungen in Microsoft Outlook anpassen. Beginnen Sie, indem Sie auf Einstellungen und dann auf Konten klicken.

In dem neuen Fenster wählen Sie Ihre E-Mail-Adresse auf und klicken auf Verwalten.

Scrollen Sie runter und drucken Sie auf Reparieren.

Es öffnet sich ein Fenster, geben Sie nun Ihr Kennwort ein und scrollen Sie runter und geben Sie unter Postausgangsserver (SMTP) m<Ihre Vertragsnummer>.tralios.de ein. Die Vertragsnummer können Sie in unserem Kundencenter unter Vertrag nachlesen.

Klicken Sie auf Weiter. Outlook überprüft daraufhin automatisch die Verbindung. Wenn Sie alle Daten richtig eingegeben haben ist die Aktualisierung nun erfolgreich beendet.

Wie ändere ich in Mozilla Thunderbird den Postausgangsserver?

Um den Postausgangsserver in Mozilla Thunderbird zu ändern, beispielsweise nach einem Umzug von einem anderen Anbieter zu uns, rufen Sie zunächst die Kontoeinstellungen auf. Klicken Sie auf Postausgangs-Server (SMTP). Hier können Sie den bestehenden Eintrag bearbeiten oder einen weiteren Eintrag anlegen, indem Sie auf Hinzufügen klicken.

Wählen Sie unter Verbindungssicherheit die Option SSL/TLS aus, um eine verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrem Computer und unserem Server aufzubauen. Als Authentifizierungsmethode verwenden Sie Passwort, normal. Im Feld Benutzername geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein. Im Feld Server geben Sie bitte m<Ihre Vertragsnummer>.tralios.de ein. Ihre Vertragsnummer können Sie in unserem Kundencenter unter Vertrag nachschlagen.

Klicken Sie nun auf OK um die Änderungen zu speichern und zum Startbildschirm zurückzukehren.

Wie richte ich ein Postfach in einem E-Mail-Programm ein?

Sie können Ihre E-Mails mit Hilfe eines E-Mail-Programms wie Mozilla Thunderbird oder Microsoft Outlook abrufen und verwalten.

Zur Konfiguration Ihres E-Mail-Programms verwenden Sie die folgenden Daten:

  • Mailserver: Bitte tragen Sie als Mailserver immer mXXXX.tralios.de ein – sowohl für eingehende, als auch für ausgehende E-Mails (Posteingangsserver und Postausgangsserver). XXXX ist hierbei Ihre persönliche vierstellige Vertragsnummer. Ihre Vertragsnummer finden Sie im Tralios Kundencenter unter dem Menüpunkt Vertrag. Falls Sie die Fehlermeldung Der Zielprinzipalname ist falsch erhalten, haben Sie einen falschen Mailserver angegeben.
  • Login und Passwort: Geben Sie als Benutzername immer Ihre vollständige E-Mail-Adresse an. Das zugehörige Passwort wurde von Ihnen selbst festgelegt.
  • Mailabruf per IMAP: Port 993 mit SSL (alternativ: Port 143 mit TLS bzw. STARTTLS)
  • Mailabruf per POP3: Port 995 mit SSL (alternativ: Port 110 mit TLS bzw. STARTTLS)
  • Mailversand per SMTP: Port 465 mit SSL (alternativ: Port 587 mit TLS bzw. STARTTLS)
  • Verschlüsselung: Sowohl der Abruf als auch der Versand von E-Mails kann nur verschlüsselt erfolgen! Wählen Sie hierzu SSL bzw. SSL/TLS oder STARTTLS in Ihrem E-Mail-Programm aus.
Wie richte ich in Microsoft Outlook ein neues Postfach ein?

Wenn Sie Microsoft Outlook nach der Installation zum ersten Mal starten, gelangen sie auf die in der Abbildung dargestellte Startseite.

Um Ihre E-Mail-Adresse mit Microsoft Outlook zu verbinden, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und drücken Sie auf den „Weiter“ Knopf.

Geben Sie nun Ihr Kennwort ein und drücken auf den Schalter neben „Mehr anzeigen“.

Nun müssen Sie den E-Mail Eingangsserver und Ausgangsserver einrichten, geben sie „m[Ihre Vertragsnummer].tralios.de“ als IMAP-Eingangsserver und die Zahl „993“ bei Port an.

Wählen Sie „SSL/TLS“ als Verbindungstyp aus, falls dies nicht automatisch von Microsoft Outlook ausgewählt wurde. Scrollen Sie nun etwas runter.

Geben Sie nun „m[Ihre Vertragsnummer].tralios.de“ als Ihren SMTP-Postausgangsserver an und wählen Sie die Zahl „465“ als Port aus. Außerdem ist es wichtig den Verbindungstyp „SSL/TLS“ auszuwählen.

Klicken Sie nun auf Weiter, um Microsoft Outlook mit Ihrem Postfach zu verbinden.

Wie richte ich in Mozilla Thunderbird ein neues Postfach ein?

Wenn Sie Mozilla Thunderbird nach der Installation zum ersten Mal starten, gelangen sie auf die in der Abbildung dargestellte Startseite.

Geben Sie in die entsprechenden Felder Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein. Klicken Sie auf Manuell einrichten.

Wählen Sie aus, ob Sie Ihre E-Mails über das IMAP- oder das POP3-Protokoll abrufen wollen. Wir empfehlen den Abruf über IMAP, da in diesem Fall die E-Mails auf dem Server verbleiben und somit von mehreren E-Mail-Programmen und mobilen Geräten aus genutzt werden können. Genauere Informationen über die Konfiguration finden Sie hier.

Wenn Sie den „Fertig“ Knopf nicht betätigen können, drücken Sie auf den „Erneut testen“ Knopf und falls der „Fertig“ Knopf immer noch nicht funktionsfähig ist, müssen Sie die Einstellungen auf ihre Richtigkeit überprüfen.

Nach Abschluss des Vorgangs gelangen Sie auf den Hauptbildschirm. Ihr E-Mail-Konto ist nun fertig eingerichtet, alle benötigten Einstellungen werden automatisch vom Server übernommen.

Falls Sie weitere E-Mail-Konten einrichten möchten, klicken Sie unten links auf das Zahnrad, dann unten links auf „Konten-Einstellungen“. Danach drücken Sie wieder unten links auf „Konten-Aktionen“ und dann auf „E-Mail-Konto hinzufügen…“, nun können Sie erneut wie in diesem Artikel geschildert vorgehen.

Wie richte ich in Mozilla Thunderbird mehrere Identitäten ein?

Möchten Sie E-Mails von verschiedenen Absender-Adressen versenden, beispielsweise weil Sie sowohl private als auch geschäftliche Mails versenden, so können Sie diese in Mozilla Thunderbird als zusätzliche Identitäten konfigurieren. Klicken Sie dazu auf dem Startbildschirm auf Konten-Einstellungen bearbeiten. Sie gelangen dann zu den Kontoeinstellungen. Wählen Sie hier wie in der Abbildung dargestellt Ihr Postfach aus.

Klicken Sie jetzt auf Weitere Identitäten… . In dem daraufhin erscheinenden Fenster werden die bereits eingerichteten Identitäten aufgelistet. Klicken Sie hier auf Hinzufügen… um eine neue Identität anzulegen.

In dem nun erscheinenden Fenster können Sie alle Informationen zu der neu anzulegenden Identität wie Name, E-Mail-Adresse, etc. angeben. Nach Eingabe der Daten klicken Sie auf OK um die neue Identität anzulegen. Beim Versenden einer E-Mail haben Sie nun die Möglichkeit aus den verschiedenen Identitäten auszuwählen.

Wieso kann ich in meinem Mailprogramm keine E-Mails versenden?

Sie müssen sich zunächst beim Mail-Server authentifizieren, bevor Sie E-Mails versenden können. Der Server unterstützt dafür das Verfahren SMTP-Auth. Für SMTP-Auth, also die Authentifizierung mit Benutzername und Passwort, aktivieren Sie bitte in Ihrem Mailprogramm die entsprechende Option und geben Ihre normalen E-Mail-Zugangsdaten ein.

– Konfiguration unter MS Outlook

Um SMTP-Auth unter MS Outlook zu nutzen, wählen Sie unter Extras – E-Mail-Konten – Vorhandenes E-Mail Konto anzeigen oder bearbeiten – Weiter das entsprechende E-Mail Konto aus. Dann gehen Sie auf Ändern… – Weitere Einstellungen… – Postausgangsserver. Bei Der Postausgangsserver (SMTP) erfordert Authentifizierung muss ein Haken gesetzt sein. Darunter sollte Gleiche Einstellungen wie für Posteingangsserver verwenden ausgewählt sein.

– Konfiguration unter MS Outlook Express

Setzen Sie unter Extras – Konten – Konto auswählen – Eigenschaften – Server – Postausgangsserver – Postausgangsserver erfordert Authentifizierung einen Haken. Dahinter sollte unter Einstellungen der Punkt Gleiche Einstellungen wie für den Postausgangsserver verwenden ausgewählt sein.

– Konfiguration unter Mozilla Thunderbird

Klicken Sie unter Bearbeiten→Konten-Einstellungen→Postausgangsserver (SMTP) auf Ihr E-Mail-Konto. Klicken Sie dann auf Bearbeiten. Wählen Sie dort unter Verbindungssicherheit SSL/TLS und bei Authentifizierungsmethode Passwort, normal. Geben Sie im Feld Benutzername Ihre E-Mail-Adresse ein.

Problemlösung

Eine von mir erwartete E-Mail kommt nicht an

Wir erhalten regelmäßig Anfragen á la „Meine Mail kam nicht an“ und auch wenn es sich hierbei für den Außenstehenden um eine einfache Sache handeln mag, so ist es in Wirklichkeit gar nicht so einfach herauszufinden, weshalb eine Mail tatsächlich ihren Empfänger nicht erreicht hat.

Gründe, weshalb Mails nicht da ankommen, wo sie sollen, sind vielfältig. Um dies zu verstehen, sollte man sich zuerst vor Augen führen, welchen Weg eine E-Mail vom Absender hin zum Empfänger nimmt. In der Regel wird eine E-Mail in einem Mailprogramm auf einem PC (oder Tablet/Handy – das Prinzip ist das selbe) verfasst und dann abgeschickt. Der PC sendet die Mail per SMTP-Protokoll an den Mailserver des eigenen Anbieters. Der dortige Mailserver nimmt die Mail entgegen und speichert sie zwischen. Im Anschluss versucht er, die Mail an den Mailserver des Empfängers weiter zu leiten. Hierbei kommt ebenfalls wieder das SMTP-Protkoll zum Einsatz. Bei Erfolg befindet sich danach eine Kopie der Mail auf dem Server des Empfängers, jedoch noch nicht beim Empfänger selbst. Dieser wird in der Regel die E-Mail irgendwann mit seinem PC per POP3- oder IMAP-Protokoll vom Server abrufen und sich dann in seinem eigenen E-Mail-Programm anzeigen lassen.

Zum oben beschriebenen Verfahren gibt es jedoch auch Abweichungen, z.B. E-Mails die nicht von Hand geschrieben werden, sondern automatisiert von einem System versendet werden. Ein typisches Beispiel wäre die Bestellbestätigung eines Webshops.

Manche Anbieter haben auch nicht nur einen Mailserver, sondern mehrere. Auch wir betreiben z.B. Backup-Mailserver für den Fall, dass einer unserer Server gerade nicht erreichbar ist. Eine Mail wird dann erst an den Backup-Mailserver gesendet und von diesem im Anschluss an den eigentlichen Empfänger-Server weitergeleitet, sobald dieser die Mail wieder entgegen nehmen kann.

Hinzu kommen unterschiedliche Mailsysteme mit leicht abweichenden Standards sowie sehr viele, verschiedene Filtermechanismen, welche heutzutage benötigt werden, um Spam-Mails zu bekämpfen.

Wie man sieht, ist der einfache Versand einer E-Mail in Wirklichkeit sehr komplex. Der Grund, weshalb eine Mail ihren Empfänger nicht erreicht, kann jedoch an jedem einzelnen der genannten Schritte hängen. Meistens verschwinden Mails zum Glück jedoch nicht spurlos, sondern hinterlassen Spuren in Form von Logeinträgen oder Fehlermeldungen, welche an den Absender zurück gesendet werden (sog. Mailer-Daemon-Mails). Insbesondere letztere geben meist schnell einen Einblick, weshalb eine E-Mail nicht zugestellt werden konnte. Die häufigsten Fehlerfälle sind hierbei sicher, dass die E-Mail-Adresse des Empfängers nicht mehr besteht, das Postfach vollgelaufen ist oder die E-Mail zu groß für den Versand war. In der Regel kann man diese Gründe direkt aus der Fehlernachricht entnehmen – leider jedoch meist nur auf englisch und eingebettet zwischen allerlei verwirrenden zusätzlichen Angaben.

Wir helfen daher gerne bei der Fehlersuche und recherchieren die genauen Gründe, falls eine E-Mail einmal nicht ankam. Um dies tun zu können, benötigen wir jedoch genaue Angaben. Unsere Mailserver verarbeiten jeden Monat ca. eine Million E-Mails. Ohne möglichst genaue Angaben lassen sich E-Mails daher von uns nicht oder nur sehr schwer finden.

Falls Sie eine E-Mail vermissen, teilen Sie uns daher bitte mit VON welcher Adresse die E-Mail gesendet wurde, AN welche E-Mail-Adresse sie hätte gehen sollen und WANN dies war. Nur mit diesen Angaben lassen sich von uns Angaben zu E-Mails in den Logdateien finden.

Falls Sie eine Fehlermeldung erhalten haben oder Mails, zu denen Sie fragen haben, leiten sie diese bitte an uns weiter.
Wichtig ist hierbei, dass Sie uns nicht nur den Inhalt der E-Mail (also den Mailtext) weiterleiten. Eine E-Mail besteht neben dem Textinhalt auch aus einem sogenannten Header. Hierbei handelt es sich um Meta-Informationen, welche z.B. genau angeben, welchen Weg eine E-Mail im einzelnen von Server zu Server genommen hat.

Bitte leiten Sie uns Ihre E-Mails daher immer inklusive Mailheader weiter. In Outlook wählen sie hierzu im Dialog „Outlook-Optionen“ auf der linken Seite den Unterpunkt „E-Mail“. Suchen sie den Abschnitt „Antworten und Weiterleitungen“ und markieren Sie im Drop-Down-Menü „Beim Weiterleiten von Nachrichten:“ den Punkt „Ursprüngliche Nachricht als Anlage beifügen:“ In Thunderbird klicken Sie stattdessen mit der rechten Maustaste auf eine E-Mail und wählen „Weiterleiten als“->Anhang.

In beiden Fällen erhalten wir die gesamte Mail inklusive der für unsere Recherchen notwendigen Zusatzangaben und können Ihnen daher in der Regel schnell Auskunft zu Ihrem E-Mail-Problem geben.

Eine von mir versendete E-Mail kommt beim Empfänger nicht an

E-Mail ist ein zuverlässiges Kommunikationsmedium. Dennoch kann es, ähnlich wie bei einem per Post versendeten Brief passieren, dass E-Mails nicht oder nur verzögert zugestellt werden können.

Falls eine E-Mail dauerhaft nicht zugestellt werden konnte, erhält der Versender in der Regel eine entsprechende Fehlermeldung. Der Absender dieser Fehlermeldung ist normalerweise MAILER-DAEMON (Mail Delivery System). Ca. in der Mitte der E-Mail finden Sie meist eine detaillierte Fehlermeldung, welche den genauen Grund angibt, weshalb die Mail nicht zugestellt werden konnte. Typische Meldungen sind:

  • Quota exceeded (mailbox for user is full) – Das Postfach des Empfängers ist überfüllt und muss geleert werden
  • message size XXXXXYX exceeds size limit YYYYYYY – Die E-Mail ist zu groß. Die E-Mail darf höchstens YYYYYYY Byte groß sein
  • Host not found – Die angegebene Empfänger-Domain existiert nicht
  • Unknown recipient – Die angegebene E-Mail-Adresse existiert (nicht) mehr
  • Requested action not taken: mailbox unavailable – Die angegebene E-Mail-Adresse existiert (nicht) mehr
  • User unknown in virtual mailbox table – Die angegebene E-Mail-Adresse existiert (nicht) mehr
  • The email account that you tried to reach does not exist – Die angegebene E-Mail-Adresse existiert (nicht) mehr
  • no mailbox by that name is currently available – Die angegebene E-Mail-Adresse existiert (nicht) mehr

Falls Sie eine Fehlermeldung erhalten, die Sie nicht interpretieren können oder falls eine versendete bzw. erwartete E-Mail überhaupt nicht ankommt, ebenso wenig wie eine Fehlermeldung, wenden Sie sich bitte an unseren Support. Bitte geben Sie hierbei immer den Zeitpunkt des E-Mail-Versands an, sowie die Empfänger- und Absender-Adresse. Falls Sie eine Fehlermeldung erhalten haben, leiten Sie diese bitte an uns weiter.

Ich habe einen DSL-Router der Telekom (Speedport) und kann keine E-Mails versenden

Falls Sie einen DSL-Router der Telekom, Marke Speedport, haben und zwar E-Mails ohne Probleme empfangen, aber keine E-Mails versenden können, ist wahrscheinlich eine Mailserver-Sperre in Ihrem Router verantwortlich. Diese Sperre verhindert, dass Sie auf unsere Server zugreifen können. Sie erhalten dann in Ihrem E-Mail-Programm die Meldung, dass der Server nicht erreichbar ist.

Um die Sperre zu deaktivieren, rufen Sie bitte die Verwaltungsseite Ihres Routers auf. Nähere Informationen, wie Sie diese Seite erreichen, finden Sie im Handbuch Ihres Routers. Nach dem Login gehen Sie bitte auf den Menüpunkt Internet. Klicken Sie dann links auf Liste der sicheren Email-Server. Sie finden dort einen Eintrag Liste der sicheren Email-Server verwenden, welcher angehakt/aktiviert ist. Bitte entfernen Sie den Haken, speichern Sie die Einstellung und loggen Sie sich auf dem Speedport aus. Danach sollte der E-Mail-Versand über unsere Mailserver möglich sein.

Wieso erhalte ich hunderte E-Mails von Mailer-Daemon oder Postmaster?

Diese E-Mails sind normalerweise automatisch erzeugte Fehlermeldungen von anderen E-Mail-Servern. Zum Beispiel erhalten Sie eine solche Nachricht, wenn Sie selbst eine E-Mail an eine nicht existierende Adresse unbekannt@example.com gesendet haben.

Oftmals verwenden jedoch Spamversender gefälschte Absender-Adressen um Ihre Werbebotschaften zu versenden. Sie bedienen sich dabei fremder Domains als Absendername. Durch das für den E-Mail-Versand verwendete Protokoll lässt sich dies leider nicht, bzw. nur sehr bedingt verhindern.

Manchmal kann es daher passieren, dass ein Spam-Versender Ihre Domain als Absender missbraucht und somit tausende Spam-Nachrichten unter Ihrem Namen/Ihrer E-Mail-Adresse versendet. Viele dieser E-Mails gehen dabei an nicht existierende Adressen. Der für diese Adressen zuständige Mailserver möchte dann Sie, als vermeintlicher Absender, darüber in Kenntnis setzten, dass Sie eine falsche Adresse angegeben haben.

Da es sich hierbei nicht direkt um Spam handelt, sondern um korrekte Informations-Mails anderer Mailserver, lassen sich diese Nachrichten auch nicht so einfach aussortieren. In den meisten Fällen verwenden die Spam-Versender jedoch zufällig generierte Absenderadressen mit Ihrer Domain, also z. B. nfzoiqcb@example.com. Die erzeugte Fehlermeldung geht somit auch an die Adresse nfzioqcb@example.com. Die Nachricht erreicht Sie somit nur, wenn Sie einen Catchall/eine Wildcard-Weiterleitung für Ihre Domain eingerichtet haben.

Um einen Großteil der falschen Fehlermeldungen zu unterbinden, genügt es somit, den Catchall zu deaktivieren. Sie können dies im Kundencenter konfigurieren, indem Sie den Catchall-Alias-Eintrag (*@example.com) entfernen.

Allerdings erreichen Sie somit nur noch E-Mails an Adressen, für die Sie explizit eine Mailbox oder eine Weiterleitung eingerichtet haben. Bitte achten Sie also beim Löschen des Catchall-Eintrags darauf, für alle E-Mail-Adressen die Sie bislang angegeben haben oder zukünftig benutzen möchten, eine entsprechende Weiterleitung einzurichten.

Webspace

Was sind Cronjobs?

Unter dem Menüpunkt Cronjobs haben Sie die Möglichkeit, Aufträge für den Cron-Dienst zu erstellen. Dieser ermöglicht Ihnen, zeitgesteuert Skripte in Ihrem Webspace auszuführen. Diese Funktionalität eignet sich zum Beispiel um automatisierte Sicherungen Ihrer Datenbanken zu erstellen oder um temporäre Dateien in Ihrem Webspace aufräumen zu lassen.

Wie analysiere ich die Besucher meiner Webseite?

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie ein Dashboard für Besucherstatistiken auf Ihrer Webseite einrichten. Die beiden bekanntesten Lösungen hierfür sind "Google Analytics" und "Matomo". Matomo ist zwar technisch aufwändiger zu installieren, hat aber klare Vorteile, wenn es um die DSGVO-Konformität geht. Trotz des Hinzufügens zusätzlicher datenschutzfreundlicher Funktionen ist der Status von Google Analytics bei den europäischen Regulierungsbehörden nach wie vor unklar. Matomo ermöglicht Ihnen die vollständige Kontrolle über Ihre Nutzerdaten zu behalten, sowie eine vollständige Datenanonymisierung und eine schnelle Datenlöschung. Wenn Ihnen die Installation von Matomo zu kompliziert ist, können Sie uns gerne mit der Installation beauftragen.

Als erstes erstellen Sie ein so genanntes "Analytics Tag". Dabei handelt es sich um ein Javascript-Snippet, das die Erfassung von Nutzerstatistiken ermöglicht. Sobald Sie den Tag erstellt haben, installieren Sie ihn auf Ihrer Webseite.

In diesem Artikel wird erklärt, wie Sie diese Tags entweder mit Google Analytics oder Matomo erstellen und installieren.

Tags einrichten

Google Analytics

Wenn sie noch kein Google Analytics Konto haben müssen sie als aller erstes eines erstellen. Das können Sie unter Admin ➤ Account in Google Analytics Webseite erledigen.
Erstellen sie unter Admin ➤ Property eine Property.
Zunächst sollten sie einen Data Stream erstellen. Unter Admin ➤ Property ➤ Data Streams wählen sie dazu "Web" aus.
Den Tag findet man dann unter View Tag Instructions ➤ Install Manually wenn man auf den neu erstellten Stream klickt.
Wenn der Tag erfolgreich erstellt wurde, können Sie sich den Tag kopieren und im nächsten Schritt in ihre Webseite integrieren.

Matomo

WordPress nutzer müssen nur das Matomo Plugin installieren und einrichten. Es werden keine Tags benötigt! Wenn sie kein WordPress betreiben, können sie Matomo mit einem Hosting-Paket betreiben. Auf der Matomo-Webseite finden Sie eine Anleitung zur Einrichtung. Die Matomo Instanz liefert dann während der Installation einen Tag, der wie folgt aussieht. 7-javascript-tag1 Legen Sie sich diesen Tag beiseite.

Tags in ihrer Webseite Integrieren

Verschiedene Content Management Systeme (WordPress, Joomla, Typo3) haben unterschiedliche Prozesse um Scripte einzubinden. An dieser Stelle geben wir nur ein Beispiel für WordPress. Wenn Sie ein anderes CMS betreiben, benutzen sie die folgenden Anleitungen:
Google Tags: https://support.google.com/analytics/answer/12403447
Matomo: https://matomo.org/faq/on-premise/installing-matomo/#install-the-javascript-tracking-tag

Mit Hilfe des Complianz Plugins können die Tracking-Tags in WordPress komfortabel eingebunden werden. Complianz liefert einen Cookie Banner und ein Script-Center, dass das Skript DSGVO konform ausführt.
Wenn Sie das Plugin installiert haben können Sie unter Complianz ➤ Integrationen ➤ Script Center ihren Tag ablegen. Richten Sie es wie abgebildet ein.
(Im Beispiel wird ein Google Tag benutzt, Matomo Tags funktionieren genauso.)

Statistiken Sammeln!

Sobald Sie den Tag integriert haben, werden Statistiken gesammelt. Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis diese Statistiken im Dashboard sichtbar werden.

Anhand dieser Statistiken können Sie nachvollziehen, wie Nutzer Ihre Website finden mit Ihr interagieren. Außerdem gibt es Statistiken zu ihrer Werbekampagnen, Webshops und viele andere Informationen.

Wie installiere ich WordPress?

Das bekannte Content Management System WordPress lässt sich auf unseren Servern und Webhosting-Paketen in wenigen Minuten selbst installieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

Schritt 1: Herunterladen und entpacken

Laden Sie das WordPress-Paket von dieser Webseite herunter. Entpacken Sie danach die soeben heruntergeladene ZIP-Datei auf Ihrem PC.

Schritt 2: Datenbank erstellen

Folgen Sie dieser Anleitung, um eine Datenbank für WordPress zu erstellen. Sie können der Datenbank einen beliebigen Namen geben, aber es wird empfohlen, ihr einen eindeutigen Namen wie „homepage-mueller“ zu geben.

Schritt 3: WordPress Verzeichnis erstellen

In unserem Kundencenter können Sie unter Webspace ➤ Domains ➤ Ziele ein neues Systemverzeichnis anlegen. Auch hier empfiehlt es sich, diesem Verzeichnis einen eindeutigen Namen zu geben, der den Inhalt der WordPress-Site beschreibt, wie zum Beispiel den Domainnamen der Seite.

Schritt 4: Dateien hochladen

Folgen Sie der Anleitung, um die WordPress-Dateien per FTP zu übertragen. Laden Sie die Dateien in das Verzeichnis hoch, das Sie in Schritt 3 erstellt haben.

Schritt 5: Subdomain erstellen

Um Ihre Website zugänglich zu machen, müssen Sie ihr eine Domain zuweisen.
Sie können eine neue Subdomain anlegen, indem Sie in unserem Kundencenter unter Webspace ➤ Domains auf das + Symbol neben der gewünschten Domain klicken. Diese Domain sollte dann auf das in Schritt 3 erstellte Zielverzeichnis verweisen.

Schritt 6: Setup vervollständigen

Navigieren Sie in Ihrem Browser auf die im vorherigen Schritt eingerichtete Domain bzw. Subdomain, also zu http://<Ihre Domain>/ und schließen Sie den Einrichtungsprozess ab. Sie werden nach den Datenbankdaten gefragt, die Sie in Schritt 2 festgelegt haben. Füllen Sie die Felder so wie abgebildet aus.

WP3-2

Auf der nächsten Seite können sie dann den Titel der Webseite festlegen und die Zugangsdaten für den Admin-Account feststellen.

WP4

Fertig

Wenn alles geklappt hat, sollte Ihre Website jetzt einsatzbereit sein. Unter http://<Ihre Domain>/wp-admin/ erreichen Sie den Admin-Bereich, indem Sie weitere Änderungen vornehmen können.

Viel Spaß mit Ihrer neuen Webseite!

Wie kann ich den Inhalt eines Verzeichnisses im Browser anzeigen lassen?

Wenn Sie im Browser ein Unterverzeichnis Ihres Webspaces aufrufen, in welchem sich keine Index-Datei befindet, wird standardmäßig aus Sicherheitsgründen eine Fehlermeldung angezeigt. Auf Dateien kann somit nur zugegriffen werden, wenn der Name dieser Datei genau bekannt ist.

Sie können das Verzeichnis jedoch dennoch so konfigurieren, dass alle im Verzeichnis enthaltenen Dateien und Unterverzeichnisse angezeigt werden. Dies ist sinnvoll für öffentlich zugängliche Verzeichnisse, bei denen der Benutzer sämtliche Dateien herunterladen können soll.

Hierzu legen Sie im Verzeichnis eine Datei .htaccess an. In dieser notieren Sie die folgenden Angaben:

.htaccess für Verzeichnislistings
IndexOptions FancyIndexing
Options+Indexes

Wie lege ich eine Datenbank an?

Mit dem Datenbanksystem MySQL steht Ihnen auf unseren Servern eine der beliebtesten und verbreitetsten Datenbanken zur Verfügung. Klicken Sie auf die Auswahl Datenbanken. Dort erhalten Sie auch eine Liste aller in Ihrem Webspace-Paket erstellten Datenbanken. Klicken Sie auf Neue Datenbank, um eine neue Datenbank zu erstellen.

Die Verbindung zu Ihren Datenbanken stellen Sie aus Skripten in Ihrem Webspace mit den folgenden Daten her:

  • Datenbank-Server: dbserver
  • Port: 3306
  • Login und Passwort: Der Benutzername entspricht dem Datenbanknamen. Das zugehörige Passwort wurde von Ihnen selbst festgelegt. Es wird verschlüsselt abgespeichert und ist daher nur Ihnen bekannt.

Zur grafischen Administration Ihrer Datenbanken können Sie das von uns vorinstallierte phpMyAdmin nutzen. Klicken Sie hierfür einfach auf den gleichnamigen Button. Zum Login verwenden Sie den Datenbank-Benutzernamen und das zugehörige Passwort.

Wie versehe ich ein Verzeichnis mit einem Passwortschutz?

Zum Einrichten eines Passworts, um ein Verzeichnis vor Zugriffen zu schützen, legen Sie in diesem Verzeichnis eine Datei .htaccess an. In dieser stellen Sie ein, wer Zugriff auf das Verzeichnis erhalten soll. Hierbei ist es möglich, bestimmten Nutzern, Gruppen oder Rechnern (anhand ihrer IP-Adresse) Zugriff zu gewähren. Am weitesten verbreitet ist die Methode des Schutzes durch Login und Passwort. Hierfür notieren Sie in der Datei .htaccess die folgenden Angaben:

.htaccess für passwortgeschützte Verzeichnisse
AuthUserFile /var/www/customers/ihr-benutzername/www.domain.de/intern/.htpasswd
AuthGroupFile /dev/null
AuthName „Password Protected Area“
AuthType Basic
require valid-user

AuthUserFile verweist in diesem Fall auf eine Passwortdatei .htpasswd. Diese muss an der angegebenen Stelle abgelegt werden. Das Basisverzeichnis Ihres Webspace-Vertrages ist im Kundencenter in den Vertragsdetails angegeben. Die Datei .htpasswd enthält eine Liste der Benutzer und Passwörter, beispielsweise:

.htpasswd für passwortgeschützte Verzeichnisse
mueller : CPzKVKDkjsR1Q
meier : wSIwuC3YSoB2s
schmitz : EXfzive6YddBQ

Die Passwörter dürfen hierbei nicht im Klartext in der Datei stehen, sondern müssen in einer verschlüsselten Form angelegt werden. Nutzen Sie dafür den folgenden Generator – Benutzername und Passwort werden dabei ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet:

{{< htpasswd-generator >}}

Weitere Informationen zur Möglichkeit, einen Verzeichnisschutz einzurichten, erhalten Sie unter anderem in der ausführlichen Anleitung von SELFHTML.

Wie verwalte ich meine Domains?

Der Menüpunkt Domains bringt Sie zu einer Übersicht über die Domains, welche in Ihrem aktuell gewählten Vertrag enthalten sind. Sie sehen hier den Status der Domain, das Ziel und die Aktion.

Über den Button Neue Domain können Sie Ihrem Vertrag eine neue Domain hinzufügen. Geben Sie in das Formular den gewünschten Domainnamen ein. Haben Sie die Domain bereits bei einem anderen Anbieter registriert, so benötigen wir für den Umzug einen sogenannten Authcode. Diesen erhalten Sie von Ihrem bisherigen Anbieter.

Wenn Sie auf das + rechts neben Ihrer Domain klicken, können Sie eine Subdomain erstellen. Sie können dadurch verschiedene Domains auf ein Ziel verweisen lassen, sodass auf jeder Domain die gleiche Webseite dargestellt wird. Ebenso ist es dadurch möglich, auf verschiedenen Unterdomains, wie z. B. shop, blog, news einer einzelnen Domain verschiedene Webseiteninhalte darzustellen.

Um zu definieren, welche Ziele Ihres Webspace aus dem Internet erreichbar sein sollen, legen Sie zunächst ein Systemverzeichnis an. Klicken Sie dazu auf Neues Ziel und auf Systemverzeichnis. Wählen Sie aus, ob Sie ein neues Systemverzeichnis oder ein bestehendes verwenden möchten. Wenn Sie auf Neues Systemverzeichnis klicken, können Sie auf der darauffolgenden Seite den Verzeichnisnamen angeben. Ebenfalls können Sie verschiedene PHP-Einstellungen vornehmen. Wenn Sie auf Bestehendes Systemverzeichnis geklickt haben, wählen Sie stattdessen einfach ein Verzeichnis aus. Die von uns empfohlenen Einstellungen werden vorgenommen, wenn Sie alle Einstellungen auf Vorgabe belassen.

Haben Sie ein Systemverzeichnis erstellt, so können Sie Subdomains auf dieses Systemverzeichnis zeigen lassen. Klicken Sie dazu auf das + neben Ihrer Domain. Geben Sie den Namen der Subdomain ein und wählen Sie das entsprechende Systemverzeichnis. Falls die Domain auch ohne Subdomain aufrufbar sein soll, lassen Sie das Feld Subdomain einfach frei. Klicken Sie abschließend auf Subdomain eintragen. Die Subdomain wird dann auf dem Server konfiguriert und ist schon kurze Zeit später erreichbar.

Dateiübertragung

Wie erstelle ich ein SSH Schlüsselpaar?

Um SSH oder SFTP Zugriff zu ihrem Server zu bekommen, benötigen sie ein SSH Schlüsselpaar bzw. Keypair. Ein SSH Keypair besteht aus zwei zusammengehörigen Schlüsseln: einem öffentlichen Schlüssel (Public Key) und einem privaten Schlüssel (Private Key). Der Public Key kann beliebig veröffentlicht werden, während der Private Key geheim gehalten werden muss. Diese Schlüssel sind die einzige Möglichkeit, sich mit Ihrem Server bei uns per SSH zu authentifizieren.

Im folgenden finden Sie Anleitungen für Windows, MacOS und Linux. Nachdem Sie die Anleitung gefolgt haben sollten Sie erfolgreich ein SSH Schlüsselpaar generiert haben. Den Public Key können Sie in die "authorized_keys" Datei ihres Servers einfügen, um den den Zugriff auf den Server zu ermöglichen. Alternativ senden Sie uns den Key bitte per E-Mail zur weiteren Abstimmung.

Windows

Um unter Windows einen SSH Key zu generieren benötigen Sie PuTTY. Den PuTTY Installer können Sie hier herunterladen.

Öffnen Sie PuTTYgen aus dem Startmenü und generieren Sie ein Schlüsselpaar:

  1. Wählen Sie "EdDSA" als Schlüsseltyp.
  2. Wählen Sie Ed25519 (255 bits) als Kurven-Option.
  3. Klicken Sie auf "Generate" und bewegen Sie ihre Maus zufällig, um Entropie zu erzeugen.

PuTTYgen1

Speichern Sie dann Ihr Schlüsselpaar:

  1. Kopieren Sie den Public Key und speichern Sie ihn auf Ihrem PC. Benutzen Sie hierfür nicht die "Save public key" Funktion.
  2. Klicken Sie auf "Save private key" und wählen Sie einen sicheren Ort und Namen (z.B. "private_key.ppk").

PuTTYgen2

MacOS/Linux

Um unter Linux oder MacOS ein SSH Schlüsselpaar zu generieren benötigen sie das "ssh-keygen" Programm, welches in der Regel bereits auf ihrem System installiert ist.

Öffnen Sie ein Terminal und führen Sie den folgenden Befehl aus:

ssh-keygen -t ed25519

ssh-keygen

Sobald der Befehl ausgeführt wird, wird das Keypair erstellt.

Den Public Key finden sie dann in der Datei ~/.ssh/id_ed25519.pub und den Private Key in der Datei ~/.ssh/id_ed25519.

Wie kann ich meine Homepage auf den Webserver übertragen?

Benutzen Sie dazu ein FTPS-Programm wie z. B. FileZilla.

Zum Herstellen einer neuen Verbindung mit FileZilla gehen Sie auf Datei→Servermanager…→Neuer Server. Geben Sie hier die Zugangsdaten ein. Wählen Sie dabei den Port 990. Wählen Sie bei Protokoll den Eintrag FTP – File Transfer Protocol und bei der Verschlüsselung Implizites FTP über TLS erfordern. Bitte tragen Sie als Server immer fXXXX.tralios.de ein. XXXXist hierbei Ihre persönliche vierstellige Vertragsnummer. Ihre Vertragsnummer finden Sie im Tralios Kundencenter unter dem Menüpunkt Vertrag. Klicken Sie dann auf Verbinden.

In dem darauffolgenden Fenster müssen Sie das Zertifikat des Servers bestätigen um sicherzustellen, dass Sie mit dem richtigen Server verbunden sind. Das aktuelle Zertifikat besitzt den SHA256-Fingerprint 79:3e:c9:59:51:8c:6e:41:52:0b:f5:9c:12:0f:b5:2e:fc:f6:f5:56:93:76:dd:f9:fa:69:4f:0d:7b:6a:2d:89.

Für mehr Informationen lesen Sie bitte die bei FileZilla beigefügte Hilfe.

Wie lege ich FTPS-Zugänge an?

Zusammen mit Ihrem Webspace-Paket haben wir einen FTPS-Zugang für Sie eingerichtet. Dieser ermöglicht den Zugriff auf alle Verzeichnisse und Dateien in Ihrem Webpaket. Neben diesem Zugang können Sie über den Button Neuer FTPS-Zugang weitere Zugänge für Unterverzeichnisse Ihres Webspace einrichten. Damit können Sie einem Mitarbeiter beispielsweise eingeschränkten Zugriff auf einen Teil Ihres Webspace geben.

Klicken Sie zum Anlegen eines weiteren Zugangs auf den Link Neuer FTPS-Zugang. Auf der folgenden Seite legen Sie den Benutzernamen, ein Passwort und den Pfad fest, auf welchen der Zugriff gewährt werden soll.

Um sich per FTPS mit dem Server zu verbinden, geben Sie in Ihr FTPS-Programm als FTPS-Server immer fXXXX.tralios.de ein. XXXX ist hierbei Ihre persönliche vierstellige Vertragsnummer. Ihre Vertragsnummer finden Sie im Tralios Kundencenter und dem Menüpunkt Vertrag. Den Loginnamen können Sie der Übersicht über die FTPS-Zugänge entnehmen. Das Passwort entspricht dem von Ihnen selbst beim Einrichten gewähltes Passwort. Duch einen Klick auf das Stift-Sysmbol können diese Daten auch nachträglich geändert werden.

Wie richte ich einen SFTP Zugang in FileZilla ein?

SFTP (Secure File Transfer Protocol) wird für sichere Dateiübertragungen über verschlüsselte SSH-Verbindungen verwendet.

Um eine Verbindung zu einem SFTP-Server herzustellen, benötigen Sie ein SSH Schlüsselpaar. Wie man ein Schlüsselpaar generiert ist in diesem Artikel beschrieben.

Zunächst benötigen Sie FileZilla. FileZilla können Sie hier herunterladen.

sftp1

Öffnen Sie FileZilla aus dem Startmenü und öffnen Sie den Servermanager (Datei -> Servermanager):

  1. Wählen Sie "SFTP" als Protokoll.
  2. Geben sie als Server "fXXXX.tralios.de" ein. XXXX ist hierbei Ihre persönliche vierstellige Vertragsnummer.
  3. Wählen sie "Schlüsseldatei" als Verbindungsart.
  4. Geben sie ihren Benutzernamen ein.
  5. Klicken Sie auf "Durchsuchen..." und wählen Sie ihren SSH Private Key aus.
  6. Verbinden Sie sich mit dem Server.
sftp2

Jetzt sollten Sie erfolgreich eine Verbindung aufgebaut haben.

FileZilla wird mit der ersten Verbindung vor einem unbekannten Server-Schlüssel warnen.

Wählen sie hier "Diesem Server immer vertrauen" aus und klicken Sie auf OK.

Kubernetes

Ceph S3 Object Gateway

Was ist das Ceph S3 Object Gateway?

Das Ceph S3 Object Gateway (RGW) ist eine RESTful API die zur Amazon S3 (Amazon Simple Storage Service) API kompatibel ist.

Ceph bietet so die Möglichkeit Tools, welche S3 als Backend nutzen, nativ mit Ceph als Speicherlösung zu verwenden. Alle Dateien werden hier, wie gewohnt, redundant und verteilt gespeichert. Außerdem wird der Service, welcher den Endpoint für die API bereitstellt, redundant betrieben.

Da dieses Setup zusätzlichen Verwaltungs-/Bereitstellungsaufwand für uns bedeutet, ist das RGW nicht in unserem Standard Kubernetes Setup verfügbar. Bei Interesse an einer S3 kompatiblen Speicherlösung, kontaktieren Sie uns gerne.

Wichtig: Wie bereits in unserem Backup Artikel erwähnt, dürfen S3 Objekte nicht mit einem / am Anfang beginnen. Legen Sie diese immer mit einem relativen Pfad ab, ansonsten können wir keine Backups dieser Objekte erstellen.

Nutzung von Ceph S3

Erstellung eines Buckets

Ein Bucket wird, ähnlich zu einem RBD Blockdevice oder CephFS Volume, über eine StorageClass innerhalb von Kubernetes erstellt. Um einen Bucket im Namespace "test" zu erstellen, gehen Sie beispielsweise wie folgt vor:

apiVersion: objectbucket.io/v1alpha1
kind: ObjectBucketClaim
metadata:
  name: test-bucket
  namespace: test
spec:
  generateBucketName: test
  storageClassName: rook-ceph-bucket

Alternativ kann auch statt "generateBucketName: <Name>" der Parameter "bucketName: <Name>" genutzt werden. Hier ist allerdings zu beachten, dass jeder Bucketname einzigartig über alle Buckets in allen Namespaces hinweg sein muss. Wir empfehlen daher "generateBucketName" zu nutzen, welches eine eindeutige ID als Suffix anhängt.

Weitere Konfigurationsmöglichkeiten können Sie der Dokumentation von Rook entnehmen.

Nutzung eines Buckets

Nach der Erstellung eines Buckets, wird dieser automatisch innerhalb von Ceph angelegt. Die erstellte Ressource wird um den vollständigen Namen bei der Nutzung von "generateBucketName" ergänzt. Sie finden diesen unter "bucketName". Im Beispiel ist dieser dann "test-<lange zufällige ID>".

Außerdem wird ein Secret angelegt, welches die Zugangsdaten "AWS_ACCESS_KEY_ID" und "AWS_SECRET_ACCESS_KEY" enthält. Mit diesen Informationen können Sie auf den erstellten Bucket zugreifen. Als S3 Endpoint nutzen Sie hierfür, falls nicht anderweitig abgesprochen: "https://s3.<Domain Ihres Kubernetes Clusters>".

Standardmäßig wird der Zugriff auf den RGW Endpoint nur innerhalb des Clusters erlaubt. Falls sie externen Zugriff benötigen, geben Sie uns bitte Bescheid, damit wir die notwendigen Änderungen für Sie durchführen.

Weitere Konfigurationsmöglichkeiten

Bucket Notifications für Webhooks/Kafka/AMQP

Ein häufig genutztes Feature sind sogenannte Bucket Notifications. Diese ermöglichen es, bei bestimmten Änderungen (bspw. Upload einer Datei), eine Notification via Webhook/Kafka/AMQP zu senden. Diese kann dann weitere Aufgaben auslösen, bspw. das hinzufügen von Metadaten an dem soeben veränderten Objekt.

Im folgenden Beispiel wird eine Bucket Notification eingerichtet, welche einen Webhook auslöst, sobald eine Datei vom Typ "txt" hochgeladen wird.

Zuerst wird ein Bucket Topic angelegt. Hier wird angegeben wohin die Notifications gesendet werden sollen. Ein Bucket Topic kann von mehreren Notifications genutzt werden, genauso kann eine Notification von mehreren Buckets genutzt werden.

Im zweiten Schritt wird das Event (hier der Upload der Datei) und ein Filter (hier Dateiendung "txt) in der Notification festgelegt und welche Topic dafür genutzt werden soll.

apiVersion: ceph.rook.io/v1
kind: CephBucketTopic
metadata:
  name: test-topic
  namespace: test
spec:
  objectStoreName: tralios-rgw-store
  objectStoreNamespace: rook-ceph
  endpoint:
    http:
      uri: https://<your_webhook_endpoint>
      disableVerifySSL: false
---
apiVersion: ceph.rook.io/v1
kind: CephBucketNotification
metadata:
  name: http-notification
  namespace: test
spec:
  topic: test-topic
  events:
    - s3:ObjectCreated:*
  filter:
    keyFilters:
      - name: suffix
        value: .txt

Im letzten Schritt muss noch der zuvor erstellte ObjectBucketClaim angepasst werden. Hier wird via Label die Notification hinzugefügt:

apiVersion: objectbucket.io/v1alpha1
kind: ObjectBucketClaim
metadata:
  name: test-bucket
  namespace: test
labels:
  bucket-notification-http-notification: http-notification
spec:
  generateBucketName: test
  storageClassName: rook-ceph-bucket
Kubernetes Dashboard

Zugriff auf das Kubernetes Dashboard

Das Kubernetes Dashboard liefert alle wichtigen Informationen zu Ihren Deployments, dem Cluster Status und den verschiedenen Kubernetes Ressourcen als Weboberfläche.

Mit der von uns zur Verfügung gestellten kubeconfig können Sie wie folgt auf das Dashboard zugreifen:

kubectl --kubeconfig <Ihre Konfigurationsdatei> -n kubernetes-dashboard port-forward svc/kubernetes-dashboard-kong-proxy 8443:443
Das Dashboard können Sie nun lokal im Browser unter https://localhost:8443 erreichen. Das Dashboard nutzt ein selbst signiertes Zertifikat. Das Token für den Zugriff erhalten Sie folgendermaßen:
kubectl --kubeconfig <Ihre Konfigurationsdatei> -n <Ihr Namespace> describe secret \
$(kubectl --kubeconfig <Ihre Konfigurationsdatei> -n <Ihr Namespace> get secret | grep <Ihr Benutzeraccount>-token | awk '{print $1}')
Kubernetes Dashboard
Kubernetes Dashboard
Kubernetes Image Cache

Kubernetes Container Images

Kubernetes löscht ungenutzte Container Images ab einem Speicherplatzverbrauch von 80% auf der Systempartition und erzwingt die Löschung ab 85%. Davon sind alle, aktuell nicht aktiv laufenden, Images auf dem jeweiligen Node betroffen. Dies kann in seltenen Fällen, bspw. einem Node Crash, zu Problemen führen, wenn kritische Images auf anderen Nodes nicht mehr verfügbar sind oder nie auf einem anderen Node gestartet wurden.

Ausfälle von öffentlichen Image Registries wie Dockerhub oder privaten Registries wie GitLab führen so zu einem längeren Ausfall, da die benötigten Images nicht gepulled werden können, obwohl genug Ressourcen im Cluster zur Verfügung stehen.

Wir haben für diesen Fall bereits das Registry Mirroring aktiviert, welches auf Spegel basiert. Alle Nodes innerhalb eines Clusters haben so die Möglichkeit von anderen Nodes Images zu pullen. Falls das Image nur auf dem ausgefallenen Node vorhanden war, kann dies dennoch zu Problemen führen.

Für diesen Fall haben wir einen Image Cache implementiert. Dieser implementiert eine Custom Resource Definition (CRD) welche durch ein Deployment regelmäßig überprüft ob die, in einem ImageCache definierten Images, auf allen Nodes verfügbar sind.

Image Cache

Ein Imagecache besteht aus einem oder mehreren Images und der Angabe von potentiell dazugehörigen Pullsecrets. kube-fledged stellt anschließend mithilfe von Kubernetes Jobs sicher, dass die definierten Images auf allen Nodes heruntergeladen sind. Des weiteren wird der Status des Image Caches innerhalb der Ressource angegeben. Sie können mehrere Image Caches pro Cluster und Namespace anlegen. Bitte beachten Sie, dass nur absolut kritische Images auf diese Art und Weise gecached werden sollten. Abhängig von der Image Größe kann es sonst schnell zu einem zu großen Speicherplatzverbrauch auf der Systempartition kommen.

Um einen Imagecache anzulegen, erstellen Sie eine Datei (cache.yaml) mit bspw. folgendem Inhalt:

apiVersion: kubefledged.io/v1alpha2
kind: ImageCache
metadata:
  name: imagecache1
  namespace: test
  labels:
    app: kubefledged
    kubefledged: imagecache
spec:
  cacheSpec:
  - images:
    - alpine:3.22.2
    - myregistry.com/my/image:1.0.1
    - more_images
  imagePullSecrets:
  - name: myregistrysecretname

Diesen Image Cache können Sie nun mithilfe von kubectl im Cluster anlegen:

kubectl apply -f cache.yaml

Den Status des Caches können Sie folgendermaßen überprüfen:

kubectl get imagecaches.kubefledged.io -n test -o yaml
Kubernetes PriorityClasses

Was sind PriorityClasses?

PriorityClasses werden von Kubernetes genutzt um die Priorität von Pods zu definieren. Jede Klasse hat einen eigenen Wert. Je höher dieser ist, desto wichtiger sind die Pods.

Je nach Definition der Klassen werden diese entweder priorisiert durch den Kubernetes Scheduler behandelt oder dürfen sogar niedriger priorisierte Pods beenden um zu starten. Sie werden relevant wenn im Cluster, z.B. durch einen Node Ausfall, zu wenig Ressourcen für alle Pods vorhanden sind.

Kubernetes bringt bereits zwei Klassen mit:

  • system-cluster-critical
  • system-node-critical

Diese Klassen haben die höchsten Prioritäten und werden für Cluster kritische Pods, wie CoreDNS und Storage (LocalPath oder Ceph), verwendet. Zusätzlich können weitere Klassen definiert werden.
Weitere Informationen zu PriorityClasses finden Sie in der Kubernetes-Dokumentation.

PriorityClasses bei Tralios

In von uns verwalteten Clustern stellen wir Ihnen die folgenden PriorityClasses zur Verfügung (von kritisch bis unkritisch aufgelistet):

  • tralios-critical: Von Tralios verwaltete, kritische Cluster Dienste, wie z.B. MetalLB und Traefik
  • customer-critical: Ihre Produktiv Services, die Sie Ihren Kunden bereitstellen
  • tralios-software: Von Tralios verwaltete Software die wir Ihnen bereitstellen, bspw. das Kubernetes Dashboard, Monitoring Lösungen oder andere Software, die wir für Sie betreiben
  • customer-high: Services die von Ihnen mit hoher Priorität betrieben werden
  • customer-medium: Services die von Ihnen mit mittlerer Priorität betrieben werden
  • customer-low: Services die von Ihnen mit niedriger Priorität betrieben werden
  • Wenn Sie keine PriorityClass setzen entspricht dies einer Priorität von 0

Wichtig: Die folgenden PriorityClasses dürfen niedriger priorisierte Dienste beenden um selbst zu starten: tralios-critical, customer-critical, tralios-software.

Wie verwenden Sie eine PriorityClass in Ihrem Deployment?

Sie können eine PriorityClass für Ihre Deployment folgendermaßen definieren:

apiVersion: apps/v1
kind: Deployment
metadata:
  name: your-deployment
  namespace: default
spec:
  template:
    spec:
      containers:
      - name: test
        image: bash:latest
        imagePullPolicy: IfNotPresent
      priorityClassName: "customer-critical"
Kubernetes Volume Snapshots

Was sind Volume Snapshots?

Ein Volume Snapshot spiegelt den Zustand eines Persistent Volumes zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder. Dazu erstellt das unterliegende Dateisystem eine COW-Kopie der veränderten Daten. Diese Kopie verbraucht kaum Speicherplatz, lediglich wenn am Persistent Volume etwas geändert wird, muss der Zustand zum Zeitpunkt des Snapshots kopiert und somit erneut gespeichert werden. Bei der Wiederherstellung eines Snapshots in ein neues PVC wird der gleiche Speicherplatz benötigt, den das ursprüngliche PVC zum Erstellungszeitpunkt belegt hat.

Sie können Volume Snapshots verwenden um PVCs zu klonen, ein Backup vor einer Migration zu erstellen oder um PVCs mit einem Snapshot vorbereitend mit Inhalten zu befüllen.

Komponenten von Volume Snapshots

Damit Sie einen Volume Snapshot erstellen können, benötigt es in Kubernetes verschiedene Ressourcen. Sie können in der folgenden Gegenüberstellung sehen was von uns, von Kubernetes und von Ihnen erstellt wird.

Klassischer Storage in KubernetesSnapshots in Kubernetes
StorageClass (werden von uns bereitgestellt: rook-ceph-block, rook-cephfs, local-path)VolumeSnapshotClass (werden von uns bereitgestellt: csi-rbdplugin-snapclass, csi-cephfsplugin-snapclass)
PersistentVolume (wird von Kubernetes verwaltet)volumesnapshot.snapshot.storage.k8s.io (wird von Ihnen erstellt)
PersistentVolumeClaim (wird von Ihnen erstellt)volumesnapshotcontents.snapshot.storage.k8s.io (wird von Kubernetes verwaltet)

Snapshots werden aktuell nur von sogenannten CSI Drivern unterstützt, deshalb können wir diese nur für Ceph anbieten.

Wie erstellen Sie einen Volume Snapshot?

Abhängig von der StorageClass des originalen PVCs muss der Snapshot mit einer anderen volumeSnapshotClass erstellt werden. Hier gilt bei uns:

  • rook-ceph-block --> csi-rbdplugin-snapclass
  • rook-cephfs --> csi-cephfsplugin-snapclass

Um einen Snapshot von einem fiktiven PVC mit dem Namen "test1" im Namespace "snapshot-testing" zu erstellen legen Sie eine Datei (snapshot.yaml) mit dem folgenden Inhalt an

apiVersion: snapshot.storage.k8s.io/v1
kind: VolumeSnapshot
metadata:
  name: test1-snapshot
  namespace: snapshot-testing
spec:
  volumeSnapshotClassName: csi-rbdplugin-snapclass
  source:
    persistentVolumeClaimName: test1

Den Volume Snapshot erstellen Sie dann mit dem folgenden Befehl:

kubectl apply -f snapshot.yaml

Kubernetes erzeugt nun die dazugehörigen Inhalt (VolumeSnapshotContent). Sie können den Snapshot erst verwenden sobald dieser als "ReadyToUse" markiert ist. Sie können dies überprüfen indem Sie den folgenden Befehl nutzen:

kubectl get volumesnapshot.snapshot.storage.k8s.io -n snapshot-testing
NAMESPACE         NAME            READYTOUSE  SOURCEPVC  SOURCESNAPSHOTCONTENT  RESTORESIZE  SNAPSHOTCLASS            ...
snapshot-testing  test1-snapshot  true        test1                             8Gi          csi-rbdplugin-snapclass  ...

Verwendung eines Volume Snapshot

Um einen von Ihnen erstellten Snapshot (test1-snapshot) in ein neues PVC (test1-restore) wiederherzustellen legen Sie folgende Datei (snapshot-restore.yaml) an:

apiVersion: v1
kind: PersistentVolumeClaim
metadata:
  name: test1-restore
  namespace: snapshot-testing
spec:
  storageClassName: rook-ceph-block
  dataSource:
    name: test1-snapshot
    kind: VolumeSnapshot
    apiGroup: snapshot.storage.k8s.io
  accessModes:
    - ReadWriteOnce
  resources:
    requests:
      storage: 8Gi

Und wie bereits zuvor legen Sie die Ressource auf dem Cluster an:

kubectl apply -f snapshot-restore.yaml

Um ein PVC "test2" im Namespace "test" in ein neues PVC "test2-clone" zu klonen können Sie die folgende Datei (pvc-clone.yaml) anlegen:

apiVersion: v1
kind: PersistentVolumeClaim
metadata:
  name: test2-clone
  namespace: test
spec:
  storageClassName: rook-ceph-block
  dataSource:
    name: test2
    kind: PersistentVolumeClaim
  accessModes:
    - ReadWriteOnce
  resources:
    requests:
      storage: 1Gi

Nun legen Sie die Ressource auf dem Kubernetes Cluster an:

kubectl apply -f pvc-clone.yaml

Das geklonte oder wiederhergestellte PVC können Sie nun wie gewohnt in Ihren Deployments verwenden.

Wie werden Backups erstellt und was ist für mich dabei zu beachten?

Ihre Daten sind wichtig. Wir erstellen daher regelmäßig Backups. Sollten Daten einmal verloren gehen, können diese sogar nach Monaten wieder hergestellt werden. Damit dies jedoch funktioniert ist es wichtig, dass Sie verstehen, wie unsere Backups durchgeführt werden und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind.

Wann und wie erstellen wir Backups?

Datensicherungen werden von uns jede Nacht durchgeführt. Alle Server werden hierbei nacheinander abgearbeitet. Der genau Zeitpunkt des Backups variiert, abhängig davon, wie viele Daten in dieser Nacht zu sichern sind. Typischerweise finden Backups zwischen Mitternacht und 8 Uhr morgens statt.

Unsere Backups arbeiten dateibasiert. Das System überprüft bei jeder Datei, ob sich seit der letzten Sicherung die Dateigröße oder das Zugriffsdatum geändert hat oder ob es sich um eine komplett neue Datei handelt. Falls ja, wird die Datei neu vom Server auf das Backup-System übertragen. Dies geschieht mit allen Dateien auf Ihrem Server. Auf dem Server gelöschte Dateien werden auch im aktuellen Backup entfernt. Am Ende des täglichen Sicherungslaufs wird auf dem Backup-System ein Snapshot erstellt. Dieser enthält alle Dateien in dem Zustand, in dem sie sich während des nächtlichen Sicherungslaufs befanden. Durch die Verwendung von Snapshots ist es möglich, auf regelmäßige speicherplatzintensive Vollbackups zu verzichten, was uns Speicherplatz und Ihnen dadurch Kosten spart.

Für technisch Interessierte: Zur automatischen Synchronisation von Dateien verwendet unser System rsync. Der Abgleich von S3 Daten in Kubernetes findet mit einem speziellen S3 Client statt. Die Daten werden auf den Backup-Systemen in einem BTRFS Dateisystem gespeichert, welches inhärent das Erstellen von Snapshots unterstützt.

Wie lange werden Backups aufbewahrt?

Snapshots der nächtlichen Sicherungsstände werden eine Woche aufbewahrt. Zusätzlich bewahren wir eine wöchentliche Sicherung für einen Zeitraum von 3 Monaten auf. Dies ist ein guter Kompromiss zwischen Aufbewahrungsdauer und Speicherplatzverbrauch. Typischerweise erkennt man den Verlust wichtiger Daten innerhalb weniger Tage. Bei einem Datenverlust, welcher erst nach mehreren Wochen bemerkt wird ist es dagegen meist egal, ob eine Sicherung vom Montag oder vom Donnerstag der betreffenden Woche zurückgespielt wird.

Hinweis: bei den angegebenen Aufbewahrungsintervallen handelt es sich um unsere Standard-Einstellungen. Individuelle Aufbewahrungszeiträume können mit uns individuell vereinbart werden.

Wie funktioniert die Datensicherung in Kubernetes?

Das Backup von Daten in Kubernetes-Installation funktioniert im wesentlichen genauso wie die Datensicherung von normalen Servern, also zu den selben Zeitpunkten, dateibasiert und mit den selben Aufbewahrungsintervallen.
Im Unterschied zu normalen Servern erstellt unser Backupsystem hierbei jedoch eine Liste aller PVCs und sichert diese nacheinander und getrennt voneinander. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich beim Original-Speicher um ein lokales PVC handelt oder um ein PVC, welches auf einem verteilten Ceph Speicher liegt. Es ist auch irrelevant, ob ein PVC zum Zeitpunkt des Backups genutzt wird, also gemountet ist, oder nicht. Alle PVCs werden gesichert.

Wie werden MySQL/MariaDB Datenbanken gesichert?

Datenbanken haben typischerweise das Problem, dass sie ihre Daten in sehr großen Dateien verwalten. Diese werden von der Datenbanksoftware ständig offen gehalten und darin enthaltene Daten geändert. Ein dateibasiertes Backup kann dadurch sehr schnell Inkonsistenzen aufweisen.

Um sicherzustellen, dass auch Datenbanken nach einem Datenverlust zuverlässig zurückgespielt werden können, speichern wir Datenbanken nicht dateibasiert, sondern machen hier eine Ausnahme. Von Datenbanken werden Dumps erzeugt und auf das Backup-System übertragen. Diese Dumps enthalten MySQL-Kommandos, welche es ermöglichen, den genauen Inhalt der Datenbanken nach einem Verlust wiederherzustellen. Ein Recovery ist dabei bis auf die Ebene einzelner Tabellen möglich.

Alle vertraglich durch uns verwalteten Datenbanken werden auf diese Art gesichert. Dies betrifft insbesondere alle Datenbanken unserer Webserver, sowie MariaDB- und Galera-Instanzen in Kubernetes, sofern diese Datenbanken durch uns bereitgestellt werden.

Datenbanken, von deren Existenz wir nicht wissen bzw. die nicht durch uns verwaltet werden, werden wie normale Dateien behandelt und daher auch nur dateibasiert gesichert. Dies betrifft insbesondere interne Datenbanken von Anwendungssoftware sowie MySQL/MariaDB/PostgreSQL-Instanzen, welche von unseren Kunden selbst in Kubernetes deployed werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen dafür zu sorgen, dass von Ihrer Software eine zusätzliche Sicherung bzw. ein regelmäßiger Dump erzeugt wird. Sofern diese Dateien auf dem Server bei uns gespeichert werden, werden diese von der nächtlichen Sicherung erfasst und mitgesichert. Falls dies nicht beachtet wird kann es zu Datenverlust kommen!

Was ist zu beachten?

Wichtige Punkte ergeben sich aus der Art und Weise, wie unser Backup erstellt wird und deren konzeptbedingten Einschränkungen:

  • Falls Sie Datenbanken selbst verwalten oder große Dateien verwenden, welche in sich selbst inkonsistent sein können, erstellen Sie zusätzliche Sicherungen bzw. Dumps.
  • Falls Sie S3 in Kubernetes nutzen, legen Sie Ihre Dateien immer in relativen Pfaden ab, d.h. ohne / am Beginn des Pfad/Dateinamens. Dateien, welche mit einem / beginnen können von unser Backup-Software leider nicht erfasst und somit nicht gesichert werden.
  • Änderungen in Dateien können vom Backupsystem nur erfasst werden, wenn sich die Größe oder der Zeitstempel einer Datei geändert haben. Die Änderung des Zeitstempels geschieht automatisch. Vermeiden Sie jedoch eine manuelle Manipulation des Dateidatums
  • Legen Sie nicht zu viele Dateien (>10.000) in einzelnen Verzeichnissen ab. Dies betrifft insbesondere die Verwaltung von Dateien in CephFS unter Kubernetes. Dies verzögert die Erstellung von Backups erheblich. Nutzen Sie Unterordner.
  • Der Zeitpunkt des Backups variiert. Es findet jede Nacht ein Backup-Lauf statt. Durch Verzögerungen, z.B. durch große Datenmengen auf einem Server, welcher unmittelbar vorher gesichert wird, kann es jedoch zu Verzögerungen kommen. Backups sind daher nicht immer maximal 24 Stunden alt sondern können z.B. auch 30 Stunden alt sein. Falls Sie darauf angewiesen sind, dass Ihre Sicherungen aktueller sind, sprechen Sie uns bitte auf die Möglichkeiten anderer Sicherungs-Konzepte an.
  • Bitte beachten Sie, dass das Zurückspielen großer Datenmengen erhebliche Zeit in Anspruch nehmen kann. Typische Recovery-Zeiten für einen kompletten Server liegen bei mehreren Stunden. Falls Sie darauf angewiesen sind, dass Ihre Daten im Fehlerfall schneller wieder nutzbar sind, sprechen Sie uns bitte auf die Möglichkeiten von Hot-Standby-Servern an.
  • Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Daten korrekt gesichert werden, sprechen Sie uns bitte an.

Wie verhindere ich ein Backup?

In machen Fällen ist es sinnvoll, dass von bestimmten Daten kein Backup durchgeführt wird. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Sie wissen, dass es sich bei Ihren Daten nur um temporäre Dateien handelt, welche nur unnötig Speicherplatz auf unseren Backup-Servern benötigen würden. Wir haben daher die Möglichkeit, bestimmte Verzeichnisse vom nächtlichen Sicherungslauf auszuschließen. Bitte schreiben Sie uns eine kurze Nachricht an den Support mit Angabe des Servers und Verzeichnisnamens, falls wir ein Verzeichnis in die Backup Exclude Liste aufnehmen sollen. Unter Kubernetes können Sie selbst definieren, dass ein PVC nicht gesichert wird. Setzen Sie hierfür das folgende Label an das PVC: backup.tralios.de/exclude: "true".

Wie erhalte ich Daten aus dem Backup?

Sie benötigen Daten aus unserem Backup? Bitte senden Sie hiezu eine Nachricht an unseren Support. Geben Sie dabei bitte möglichst detailliert an, um welche Daten es sich handelt (Server, Dateiname, Verzeichnisname o.ä.) sowie auf welches Backup zurückgegriffen werden soll (Beispielangabe: „Die Datei index.html aus dem Verzeichnis www.example.com wurde wahrscheinlich vorgestern gelöscht. Bitte ein mindestens 3 Tage altes Backup zurückspielen.“).

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