Beim Loadbalancing über sogenannte Round-Robin DNS-Einträge werden bei der Auflösung der IP-Adresse aus dem Domain-Namen mehrere Ergebnisse zurück­geliefert. Der Client kann dann selbst entscheiden, welcher Server kontaktiert wird.

Dies ist die einfachste Technik, um Anfrage-Lasten auf mehrere Server zu verteilen. Der größte Vorteil ist, dass keine zusätzliche Hardware benötigt wird, welche die Verteilung vornimmt. Allerdings ist nicht garantiert, dass die Last gleichmäßig auf die Server verteilt wird.

Ein Proxy-Server kann Anfragen auf mehrere Server verteilen. Dies bietet sich dann an, wenn die Erstellung der Seiteninhalte sehr aufwändig ist, jedoch einmal generierte Inhalte häufig nachgefragt werden. Der Proxy-Server kann bereits generierte Seiten in einem Zwischenspeicher bereithalten und lagert nur die aufwändige Generierung auf andere Server aus.

Eine Stärke dieser Lösung ist, dass der eingesetzte Proxy-Server jede Anfrage untersuchen kann. So kann an dieser Stelle eine Angriffserkennung stattfinden, welche unerwünschte Anfragen ablehnt, sowie die Verteilung auf die Backend-Server optimiert werden.

Mit dem Loadbalancing auf der Transportschicht wird eine hoch­performante Lastverteilung ermöglicht. Dabei leitet der Loadbalancer TCP bzw. UDP-Pakete direkt an die Backend-Server weiter, ohne diese genauer zu betrachten. Der Loadbalancer kann so eine große Anzahl von Anfragen an beliebig viele Backend-Server verteilen, ohne selbst eine nennenswerte Belastung zu erfahren.

Diese Technik erlaubt, hohe Anfragelasten effizient zu verteilen. Verschiedene Scheduling-Strategien ermöglichen zusätzlich eine feingranulare Steuerung der Verteilung der Anfragen.

Die Wahl der passenden Loadbalancing-Technik ist von vielen Parametern abhängig. In einem HighAvailability-Cluster erreichen Sie ein hohes Maß an Ausfallsicherheit.


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