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Welche Serverhardware setzen wir ein?

Wir verstehen uns in erster Linie als Dienstleister, der sich auf den Betrieb von Servern spezialisiert hat. Das betrifft vor allem die Software. Daher ist es auch kein Problem für uns, falls ein Interessent uns darum bittet, dass wir uns um ein System kümmern, welches auf seiner eigenen Hardware läuft. In den meisten Fällen möchten unsere Kunden jedoch alles „aus einer Hand“, so dass wir uns nicht nur um die Software des Servers kümmern, sondern auch die benötigte Hardware zur Verfügung stellen. Dies hat Vorteile für beide Seiten. Unsere Kunden müssen sich selbst um nichts kümmern und wir wissen sehr genau, welche Hardware wir einsetzen und wie mit dieser umzugehen ist.

Doch welche Hardware setzen wir ein und wieso? Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass wir ausschließlich professionelle Serverhardware einsetzen. Im Gegensatz zu Standard-PC-Hardware sind diese Systeme besonders zuverlässig und bieten einige Zusatzfeatures, wie z.B. die Möglichkeit, Festplatten im laufenden Betrieb zu wechseln oder per Fernwartung auf die Server zuzugreifen. Die hierfür benötigten Komponenten sind zwar teurer als Standard-Hardware (ein Server-Mainboard mit IPMI-Fernwartungsmodul kostet z.B. ca. 200 Euro mehr als ein 08/15-Mainboard), jedoch machen sich die Vorteile im laufenden Betrieb bezahlt. Sie sparen unnötige Gänge ins Rechenzentrum, verhindern Ausfallzeiten und sparen somit unterm Strich auch wieder Kosten.

Als Standardhardware verwenden wir derzeit Server mit Intel Xeon E5-Prozessoren, (z.B. 6-Core-Prozessor Intel Xeon E5-2620 v3 mit Hyperthreading). Diese arbeiten auf Mainboards der Marke Supermicro der neusten, für Server erhältlichen X10-Generation. Die Server können wir hierbei mit bis zu 512GB ECC DDR4 Arbeitsspeicher ausrüsten.

Die Kombination von Supermicro-Mainboards und Intel-Prozessoren hat sich dabei in den letzten Jahren als äußerst zuverlässig und kosteneffizient erwiesen.

Die von uns verwendeten Servergehäuse stammen ebenfalls von Supermicro. Gehäuse, Kühlung und Mainboard sind ideal – auch in Kleinigkeiten – aufeinander abgestimmt. In den meisten Fällen verwenden wir 1 HE Servergehäuse. In diesen lassen sich bis zu vier 3,5-Zoll-Festplatten oder SSDs nutzen. Bei entsprechendem Bedarf nutzen wir jedoch auch Gehäuse mit zwei Höheneinheiten (HE). Hier ist der Einbau von bis zu zwölf Festplatten möglich.

Als Lieferant unserer Festplatten nutzen wir ausschließlich Western Digital und HGST (Hitachi), da sich diese in vielen Tests ebenfalls als äußerst ausfallsicher erwiesen haben. Beide Firmen gehören seit 2011 zum selben Konzern. Bei den von uns eingesetzten Festplatten handelt es sich dabei alleinig um Servermodelle, welche für den Dauerbetrieb ausgelegt sind. Die zur Zeit standardmäßig von uns genutzten Platten haben dabei eine Kapazität von 4 TB, da sich für diese ein besonders gutes Preis/Leistungsverhältnis ergibt.

Als Hersteller von SSDs vertrauen wir auf Intel und Samsung, wobei wir in letzter Zeit hauptsächlich Modelle von Samsung einsetzen. Es handelt sich hierbei ebenfalls um besonders zuverlässige, für den Dauerbetrieb und hohe Schreibraten ausgelegte Modelle. Die Kapazität bewegt sich meist bei 256 GB oder 512 GB.

Für alle von uns standardmäßig eingesetzte Hardware halten wir ausreichende Ersatzgeräte bereit, um im Falle eines Hardware-Defekts schnell eingreifen zu können. Bei einem Serverausfall, bedingt durch einen Hardwareschaden, setzen wir die Festplatten des Original-Systems einfach in eine Ersatz-Hardware ein und können so ein System schnell wieder online bringen, ohne zuerst Fehler in einzelnen Komponenten suchen zu müssen. Gegen Festplatten-Ausfälle sichern wir uns durch RAID-Systeme und durch die Vorhaltung von Ersatzfestplatten ab.

Die Entscheidung, welche Hardware heute von uns genutzt wird, hat sich über mehrere Jahre entwickelt. Wir haben uns hierbei bewusst für die genannten Komponenten entschieden, da wir davon überzeugt sind, damit Systeme anbieten zu können, die nicht nur zuverlässig arbeiten, sondern auch flexibel und insgesamt kostengünstig sind. Dies alles kommt uns – und somit auch unseren Kunden – in Form geringer Ausfallraten und großer Upgrade-Möglichkeiten zu gute.

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