
Bei der Virtualisierung wird ein Server aufgeteilt und kann dadurch von mehreren unabhängigen Betriebssystem-Instanzen genutzt werden. In den meisten Fällen ist es möglich, mehrere physische Server bei der Virtualisierung auf einem System zu konsolidieren, ohne dabei Performance-Einbußen hinnehmen zu müssen. So kann eine optimale Auslastung des Servers erreicht werden, welche zu einer hohen Kosten- und Energieeffizienz führt. Selbst ein sparsamer PC erzeugt Stromkosten in Höhe von rund 150 Euro jährlich, es besteht also auch ein finanzielles Interesse an der Konsolidierung der Server. Werden anstatt von 10 Servern nur noch 7 benötigt, so bedeutet dies eine jährliche Kostenersparnis von knapp 500 Euro, zuzüglich der Kosten für Wartung und Reparatur der Hardware.
Ein weiterer Vorteil virtueller Server liegt im vereinfachten Bereitstellungsprozess. So kann ein virtueller Server bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit vollautomatisch geklont oder neue virtuelle Maschinen erstellen werden.
Zusätzlich bieten moderne Systeme zur Virtualisierung die Möglichkeit, virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb auf einen anderen physikalischen Server zu verschieben. Das System läuft mit einer minimalen Unterbrechung der Erreichbarkeit weiter. So kann Last besser verteilt werden oder die Reparatur eines Servers ermöglicht werden, ohne einen Ausfall zu erzeugen.
Wie viele Server betreiben Sie momentan? Wie viel Rechenzeit und Energie wird dabei verschwendet? Lassen Sie uns darüber sprechen, wie die Effizienz Ihrer IT durch Virtualisierung optimiert werden kann.